Lebensfreundliche Exoplaneten kommen auch ohne Mond aus

Ansichtssache21. April 2014, 21:17
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illu.: apa/epa/nasa/lynette cook

Leben braucht keinen großen Mond

Lange Zeit hielt sich hartnäckig die Ansicht unter Astrobiologen, dass es unbedingt des stabilisierenden Einflusses eines großen Mondes bedarf, damit ein fremder Planet höheres Leben hervorbringen kann. US-Wissenschafter kommen nun aber in einer aktuellen Studie im Fachjournal "Astrobiology" zu ganz anderen Schlüssen: Nicht nur, dass eine stabile Achsenneigung keine notwendige Grundvoraussetzung sein muss - es scheint sogar, dass Exoplaneten, die ein wenig torkeln, lebensfreundlicher sein können als stabile Welten.

Während man bisher glaubte, dass instabile Exoplaneten insbesondere am äußeren Rand von habitablen Zonen mit hoher Wahrscheinlichkeit erstarrte Eiswelten sind, ergaben die Simulationen der Forscher, dass sich durch die wechselnden Achsenneigungen die Strahlung des Mutterngestirns über die Zeit hinweg gleichmäßiger über den Planeten verteilt, was ein völliges zufrieren verhindert würde.

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