Ukraine-Krise: Kreml wirft westlichen Medien Zensur vor

16. April 2014, 16:53
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Präsidentensprecher Dmitri Peskow: "Menschen im Westen der freien Informationswahl beraubt"

Kiew/Moskau - Vor dem Hintergrund des Ukraine-Konfliktes wirft der Kreml westlichen Medien Zensur vor. Sämtliche Versuche Russlands, seine Haltung mit Argumenten zu untermauern, schaffen es nicht durch die Zensurwand des Westens, sagte Präsidentensprecher Dmitri Peskow am Mittwoch laut der russischen Nachrichtenagentur RIA Novosti.

Die Menschen im Westen seien der freien Informationswahl beraubt, konstatierte Peskow am Dienstag gegenüber dem Nachrichtensender Vesti24. Präsident Wladimir Putin, Regierungschef Dmitri Medwedew, Außenminister Sergej Lawrow, aber auch Parlamentarier nähmen jede Gelegenheit wahr, um die russische Haltung zu erklären und Gerüchte zu zerstreuen.

"Doch gehen diese Erklärungen nicht durch. Und das nicht, weil sie etwa haltlos wären. Im Gegenteil: Die Position Russlands ist durchaus konsequent und argumentiert. Sie stößt aber an die Betonwand der Zensur. So etwas haben wir noch nie erlebt und auch nie gedacht, dass so etwas überhaupt möglich ist", kritisierte Peskow. (APA, 16.4.2014)

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