Wiener IT-Berater Plaut schrieb 2013 Verluste

16. April 2014, 15:48
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Unternehmen in deutscher Hand will 2014 profitabel weiterwachsen

Der Wiener IT-Berater Plaut mit Börsennotiz in Frankfurt ist im vergangenen Jahr in die Verlustzone gerutscht. Das Konzernergebnis drehte auf -212.000 Euro, nach 592.000 Euro Gewinn im Jahr davor. Der Umsatz stieg indes von 25,5 Mio. auf 30,3 Mio. Euro. Diese endgültigen Zahlen gehen aus dem heute, Mittwoch, veröffentlichten Geschäftsbericht hervor.

Das Vorsteuerergebnis brach wie bereits bekanntgegeben von 821.000 auf 218.000 Euro ein und das Betriebsergebnis (Ebit) hat sich von 1,1 Mio. auf 523.000 Euro mehr als halbiert.

Besitz der deutschen msg-Gruppe

Plaut ist mehrheitlich in Besitz der deutschen msg-Gruppe und unterhält Standorte in Österreich, Deutschland, der Schweiz sowie mehreren osteuropäischen Ländern. In Russland hat Plaut mittlerweile drei Niederlassungen. Das Unternehmen hat im Vorjahr 42 Mitarbeiter eingestellt, insgesamt arbeiten nun 258 Personen für den IT-Berater, der unter anderem die Unternehmenssoftware SAP implementiert und Firmen hilft, ihr Rechnungswesen oder ihre Geschäftsabläufe zu verbessern. Plaut selbst will 2014 und in den Folgejahren beim Umsatz "überdurchschnittlich" zulegen, und das "bei entsprechender Profitabilität", wie es im Finanzbericht heißt. Konkrete Zahlen wurden nicht genannt. (APA, 16.4. 2014)

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