A1-Handybezahldienst Paybox schrieb 2013 Millionenverlust

16. April 2014, 12:48
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Unternehmen wegen IT-Ausfällen, einer AGB-Änderung und der Kündigung von fast 100.000 Kunden in der Kritik

Der zu A1 gehörende Handybezahldienst Paybox ist im vergangenen Jahr in die roten Zahlen gerutscht. Der Jahresverlust für das Geschäftsjahr 2013 belief sich auf zwei Millionen Euro, nach einem Gewinn von 71.000 Euro im Jahr davor. Paybox wird unter anderem für Parkscheine und Öffi-Tickets genutzt. Kürzlich war die Firma wegen IT-Ausfällen, einer AGB-Änderung und der Kündigung von fast 100.000 Kunden in Kritik.

Überprüfung

Paybox ist als Bank dazu verpflichtet, Kundendaten zu überprüfen, und schreibt zu diesem Zweck seine Nutzer an. Viele reagierten aber nicht respektive lieferten keine Unterlagen und mussten in der Folge gekündigt werden.

Betriebserträge gesteigert

Im Jahr 2013 hat das Unternehmen seine Betriebserträge von 7,5 Millionen auf 8,1 Millionen Euro gesteigert, wie aus einer Pflichtveröffentlichung im Amtsblatt zur "Wiener Zeitung" vom Mittwoch hervorgeht. Das Betriebsergebnis (EBIT) drehte von plus 615.000 auf minus 1,6 Millionen Euro, das bereits im Vorjahr negative Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit (EGT) verschlechterte sich von minus 59.000 auf minus 2,2 Millionen Euro. (APA, 16.4.2014)

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Paybox

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