Flug MH370: U-Boot-Suche funktionierte erstmals

17. April 2014, 09:32
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Bluefin-21 war 16 Stunden am Meeresboden im Einsatz

Perth/Kuala Lumpur/Peking - Beim dritten Versuch hat die U-Boot-Suche nach dem Wrack des verschwundenen Malaysia-Airlines-Flugzeugs erstmals richtig geklappt: Die unbemannte Bluefin-21 tauchte am Donnerstag erst nach 16-stündigem Einsatz am Meeresboden wieder auf. Die gesammelten Daten über die Landschaft am Meeresboden wurden an Bord des Schiffs "Ocean Shield" noch analysiert.

Daraus entsteht ein dreidimensionales Bild des Bodens. Die Experten gehen davon aus, dass darauf ungewöhnliche Objekte wie Wrackteile zu erkennen wären. Insgesamt hatte Bluefin-21 bis Donnerstag 90 Quadratkilometer Boden abgesucht. Der Flug MH370 war am 8. März mit 239 Menschen an Bord verschwunden. Zuvor war es bei der Suche auch wegen der großen Tiefe von bis zu 4.500 Metern zu technischen Problemen gekommen.

Auf das Mini-U-Boot stützt sich derzeit die ganze Hoffnung, die seit mehr als einem Monat verschollene Maschine zu finden. Die Suche per Blackbox-Detektor war am Montag eingestellt worden. Das Flugzeug war auf dem Weg von Kuala Lumpur nach Peking von den Radarschirmen verschwunden. (APA, 17.4.2014)

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