Surfer im Burgenland gewarnt: Windböen oft unterschätzt

15. April 2014, 10:07
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Polizeisprecher Bachkönig: Sturmwarnanlage beachten und lieber am Boden bleiben

Podersdorf - Am Montagnachmittag ist es am Neusiedler See erneut zu einem schweren Surfunfall gekommen. Nach dem Sturz eines Kitesurfers am Donnerstag ist gestern ebenfalls ein Wassersportler von einer Windböe erfasst und verletzt worden. An beiden Tagen herrschte böiger Wind mit einer Stärke von bis zu sieben Beaufort. Die Polizei warnt nun die Surfer, die Windböen nicht zu unterschätzen.

Ein 23-jähriger Steirer ist gestern, Montag, von der offenen Wasserfläche landeinwärts getrieben worden. Der junge Mann streifte eine Baumkrone und fiel aus einer Höhe von etwa sechs Metern auf einen mit Pflastersteinen ausgelegten Boden, berichtete die Landespolizeidirektion Burgenland am Dienstag. Andere Kitesurfer leisteten sofort Erste Hilfe, der Steirer wurde mit erheblichen Verletzungen ins Krankenhaus geflogen.

Am Boden bleiben

Nach einem ähnlichen Unfall am vergangenen Donnerstag, der für einen Niederösterreicher mit schweren Verletzungen ebenfalls im Spital endete, rät die Polizei nun vermehrt zur Vorsicht: "Die Surfer sollten auf jeden Fall die Wetterkapriolen und die Sturmwarnanlage beachten und lieber am Boden bleiben. Windböen werden oft unterschätzt und es kann zu schweren Unfällen kommen", erklärte Polizeisprecher Wolfgang Bachkönig. (APA, 15.4.2014)

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