Europa verliert sich im Plakatdschungel

Ansichtssache14. April 2014, 18:28
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Bis auf das BZÖ, das mit einer neuen Spitzenkandidatin erst nachjustieren muss, haben alle Parteien ihre Botschaften und Bilder für den Wahlkampf fertig: Sie weisen den Weg nach Brüssel oder wollen ebendiesen verstellen. Ein Blick über die Plakatwände.

foto:grüne

Die Grünen differenzieren im Sprachgebrauch und stellen sich je nach regionaler Gepflogenheit hinter die Tomate oder den Paradeiser.

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foto: apa/techt + standard/burgstaller

Othmar Karas setzt im Wahlkampf auf Othmar Karas, die Partei lässt ihn gewähren und scheint damit laut Umfragen nicht schlecht zu fahren.

Dem BZÖ ist die Kandidatin abhandengekommen, die Plakate sind nicht up to date, die neuen noch nicht fertig.

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foto: apa/pfarrhofer

Ewald Stadler will sein wehrhaftes Christentum nach Europa tragen. Die Plakate, mit denen seine Rekos in die Wahl gehen, schauen einigermaßen selbstgebastelt aus.

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foto:spö

Die SPÖ wagt sich nicht allzu weit vor und bleibt mit Spitzenkandidat Eugen Freund auf der sicheren Seite, also in Österreich.

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foto:neos

Neos-Spitzenkandidatin Angelika Mlinar wagt den Blick über den Tellerrand und will dem heimischen Nationalrat nach Brüssel entfliehen.

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foto:parteien

Die Liste Europa anders punktet derzeit durch den Aktionismus ihres Spitzenkandidaten Martin Ehrenhauser, kann es aber noch plakativer, wenn auch sehr textlastig.

Die Liste EU-Stop setzt auf klare und einprägsame Botschaften und hat im Prinzip auch nur ein einziges Thema, das sie auch auf den Plakaten deutlichveranschaulicht: EU-Stop.

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foto: fpö

Auch die FPÖ musste an der Spitze umstellen, hat aber schnell reagiert und zeigt sich mittlerweile in satten Reimen ganz einfühlsam hinsichtlich der Empfindungslage der Bürger. (red, derStandard.at, 14.4.2014)

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