Bayern muss die Zügel gegen Lautern anziehen

14. April 2014, 16:11
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Titelverteidiger trotz zweier Niederlagen in Folge gegen Zweitligist klarer Favorit - Rode kommt fix von Frankfurt

München - Die Zeit für Nachlässigkeiten ist vorbei. Nach der "Dortmunder Watschn" muss beim FC Bayern vor den Duellen in Cup gegen Kaiserslautern und Champions League gegen Real Madrid eine Woche später fast alles besser werden, damit die große Chance aufs zweite Triple nicht leichtfertig verspielt wird. Mit einem Training unter Ausschluss der Öffentlichkeit startete Trainer Pep Guardiola am Montag die Aufarbeitung der 0:3-Heimschlappe gegen den BVB.

"Vielleicht haben wir alle gesagt, der Wettbewerb ist abgehakt, das ist ein bisschen unglücklich. Aber du musst immer gedanklich im Rhythmus bleiben", gibt Sportvorstand Matthias Sammer den Mahner und kündigte an, "die Spieler jetzt wieder in die Verantwortung" zu nehmen, um "die fehlenden drei, vier Prozent" herauszuholen. "Wir müssen eine bessere Leistung bringen, sonst wird es auch gegen Lautern eng."

Der Zweitligist geht nichtsdestotrotz mit großer Demut in die Partie in der Allianz-Arena (20.30 Uhr/ARD und Sky). "Wir sind uns unserer Unterlegenheit bewusst. Die Bayernsind übermächtig und können sich nur selbst schlagen", sagt Trainer Kosta Runjaic vor der Partie des Zweitligavierten am Mittwoch in München: "Wir haben nur minimalste Chancen. Aber wir werden versuchen, diese zu nutzen."

Obwohl Runjaic kaum Chancen auf ein Finale sieht, seine Elf den zweimaligen Pokalsieger (1990 und 1996) zumindest würdig vertreten. "Wir repräsentieren auch einen großen Verein mit einer großen Tradition", so der Trainer des viermaligen Meisters, der von 6660 Fans in die bayrische Landeshauptstadt begleitet wird.

Die Bayern gaben unterdessen wie erwartet die Verpflichtung des U21-Nationalspielers Sebastian Rode von Eintracht Frankfurt bekannt. Der 23-Jährige wechselt im Sommer ablösefrei an die Isar und erhält dort einen Vertrag bis 2018. "Der FC Bayern ist der nächste große Schritt für mich", sagte der defensive Mittelfeldspieler. (sid/red - 14.4. 2014)

  • Pep sagt: "Ich kann nicht immer gewinnen, tut mir leid, ich bin nicht Gott."
    foto: epa/gebert

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