Polizei: Unerledigte und zu hohe Strafmandate durch Softwareprobleme

14. April 2014, 14:37
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Österreichweite IT-Umstellung führte zu Problemen bei der Polizei in Innsbruck und in Salzburg

Wien - Die Umstellung auf ein neues, österreichweit einheitliches Computerprogramm der Polizei bringt einige Probleme mit sich: orf.at berichtete am Montag von "tausenden unerledigten Strafverfahren" und Verzögerungen bei der Zustellung von Strafmandaten in mehreren Städten.

Von der Wiener Polizei hieß es auf Nachfrage, man sei entgegen des Berichts nicht betroffen. Pannen soll es aber sehr wohl in Salzburg und Innsbruck gegeben haben. In Innsbruck führte das zur Zustellung von Strafmandaten mit zu hohen Strafsummen. Die Betroffenen seien angeschrieben, die zu hohen Strafen zurückgezahlt worden, hieß es dort dazu.

"Anfangsschwierigkeiten"

In Salzburg soll es ebenfalls zu Fehlern gekommen sein, wie im orf.at-Bericht der Salzburger Polizeijurist Rudolf Feichtinger bestätigte. Das Programm laufe aber von Tag zu Tag besser: "Es ist ein großes, österreichweites neues Projekt. Und da gab es naturgemäß Anfangsschwierigkeiten. Die sind zum Großteil behoben. Es gibt noch kleinere Probleme, aber die werden gelöst."

In dem Bericht erwähnte angebliche Strafminderungen oder der Verfall von Strafmandaten durch die IT-Probleme wurden von Polizeiseite zurückgewiesen. (spri, derStandard.at, 14.4.2014)

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