Pjöngjang-Marathon: 42,195 Kilometer durch die nordkoreanische Diktatur

Ansichtssache13. April 2014, 13:23
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Erstmals durften ausländische Amateurläufer an den Start gehen

Zum bereits 27. Mal seit 1981 wurde der Marathon in der nordkoreanischen Hauptstadt Pjöngjang ausgetragen. Dennoch gab es heuer eine Premiere: Zum ersten Mal durften ausländische Amateurläufer an den Start gehen. Anmelden konnte man sich ausschließlich über von Nordkorea akzeptierte Tourismus-Unternehmen. Diese berichteten im Vorfeld von einem großen Andrang auf die rund 200 zu vergebenden Plätze. Verständlich, denn wann kann man sich als Ausländer schon so frei durch Nordkorea bewegen?

Angetrieben von einem Truck, aus dem patriotische Musik schallte, und Zehntausenden Zusehern gab es trotz der neuen ausländischen Konkurrenz Heimsiege. Pak Chol gewann bei den Männern in 2:12:26 Stunden, bei den Damen waren die Zwillingsschwestern Kim Hye-gyong und Kim Hye-song am schnellsten. Die Siegerzeit hier: 2:27:04 Stunden. (red, derStandard.at, 13.4.2014)

foto: ap/guttenfelder
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Kim Hye-gyong und Kim Hye-song, die Siegerinnen bei den Damen.

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