Facebook: In Österreich 63 Behördenanfragen im vergangenen Jahr

12. April 2014, 17:16
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Soziales Netzwerk veröffentlichte Bericht zu Regierungsanfragen - 78 österreichische Seiten wegen Holocaust-Verleugnung gesperrt

Insgesamt 63 Behördenanfragen gab es 2013 bei Facebook in Österreich. Dies geht aus einem kürzlich veröffentlichten Regierungsanfragen-Bericht hervor, der vom sozialen Netzwerk veröffentlicht wurde. Dabei antwortet Facebook laut eigenen Angaben auf "valide Anfragen, die mit Kriminellen zusammenhängen" und lehnt diese auch ab, wenn diese "zu umfassend" oder "vage" sind.

78 Seiten gesperrt

Im ersten Halbjahr waren es in Österreich 35 Anfragen zu 41 Benutzern und von Juli bis Dezember  28 Anfragen zu insgesamt 32 Konten. Weiters wurden 78 Seiten gesperrt, die allesamt den Holocaust geleugnet haben.

Indien und Türkei als Spitzenreiter

Facebook will den Bericht zu den Regierungsanfragen regelmäßig veröffentlichen um hauptsächlich für mehr Transparenz zu sorgen. Die meisten inhaltlichen Sperren gab es im vergangenen Halbjahr übrigens in Indien (4765 Seiten) und der Türkei (2014 Seiten). (dk, derStandard.at, 12.04.2014)

  • Insgesamt 63 Behördenanfragen gab es 2013 bei Facebook in Österreich.
    foto: reuters/ruvic

    Insgesamt 63 Behördenanfragen gab es 2013 bei Facebook in Österreich.

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