Arafat lässt nach israelischem Angriff Extremisten gehen

22. August 2003, 14:42
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Zum Verlassen des Amtssitzes aufgefordert

Ramallah - Die palästinensische Autonomiebehörde hat kurz nach dem israelischen Angriff auf Hamas-Führer Ismail Abu Shanab zwölf von Israel gesuchte Extremisten gehen lassen. Wie einer der Männer mitteilte, wurde ihnen gesagt, sie sollten den Amtssitz von Präsident Yasser Arafat verlassen. Ein Grund wurden ihnen nicht genannt. Möglicherweise befürchtet die Autonomiebehörde einen israelischen Angriff zur Festnahme der Gesuchten.

Aus israelischen Sicherheitskreisen verlautete, Ministerpräsident Ariel Sharon habe entschieden, dass Arafats Amtssitz derzeit kein Angriffsziel sei. Bei den zwölf Männern handelt es sich um Mitglieder der Al-Aksa-Märtyrer-Brigaden, die lose Beziehungen zur Al Fatah von Arafat haben. Sie hätten sich nach Verlassen des Amtssitzes getrennt, hieß es. (APA/AP)

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