Gesunde Skepsis ist bester Schutz

29. August 2003, 09:33
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Tipps für den Umgang mit Viren und bereits infizierten Computern

Die meisten Computerschädlinge kommen via E-Mail auf die Rechner. Daher ist es wichtig, dass dieses Tor geschlossen ist. Der beste Schutz ist eine gesunde Skepsis: Attachments (Dateianhänge), vor allem bei unbekannten Sendern, sollten keinesfalls ohne Prüfung geöffnet werden. Dort verstecken sich zumeist neue Viren, sodass auch ein Virenscanner anfänglich keinen Schutz bietet.

Sicherheitslücken oder unsichere Einstellungen

Schädlinge, die selbsttätig aktiv werden (nicht per Doppelklick auf ein Attachment), nutzen Sicherheitslücken oder unsichere Einstellungen im Mail-Client oder im Betriebssystem. Die meisten Viren und Würmer sind auf die weit verbreiteten Mail-Clients Outlook und Outlook Express spezialisiert. Eine Überprüfung der Einstellungen für die Sicherheitszone "Internet" im Internet Explorer und eine entsprechende Einstellung der Outlook-Optionen (Extras/ Optionen/Sicherheit) ist dringend anzuraten. Aber auch Nutzer von anderen Clients sollten Vorsicht walten lassen. Auch regelmäßiger Besuch von Windows-Update sollte zum Standard gehören.

Nicht am infizierten System nach Ursachen forschen

Schließlich sollten Virenscanner immer upgedatet sein. Allerdings können auch diese Schädlingsbefall nicht immer verhindern, da die Datenbanken nicht immer über neueste Virensignaturen verfügen. Sollte also ein Schädling aktiv sein: Nicht am infizierten System nach Ursachen forschen, sondern den PC sofort abschalten. Danach mit einem sauberen Medium hochfahren - Startdiskette, CD oder anderer Festplatte. Danach von Webseiten der Anti-Viren-Firmen Entfernungstools downloaden. (Gregor Kucera)

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