Mehrere Sanitäter in den Emiraten mit Mers-Virus infiziert

11. April 2014, 17:32
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Bis Ende März registrierte die WHO insgesamt mehr als 200 Infektionen darunter 90 Todesfälle

Das gefährliche Mers-Virus ist bei Sanitätern in den Vereinigten Arabischen Emiraten (VAE) entdeckt worden. Das Innenministerium in Abu Dhabi teilte am Freitag mit, sechs philippinische Sanitäter, die in dem Emirat Al-Ain für das Ministerium gearbeitet hätten, seien infiziert worden. Einer von ihnen sei inzwischen gestorben.

WHO: "Sehr gefährlich"

Die Behörden suchten jetzt nach Menschen, die von diesen Sanitätern Hilfe erhalten hätten, um sie zu untersuchen. Das Mers-Virus (Middle East Respiratory Syndrome Coronavirus) war zuletzt auch bei mehreren Krankenhausmitarbeitern in der saudischen Stadt Dschidda festgestellt worden.

Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) stuft das neue Coronavirus, das grippeähnliche Symptome und Lungenentzündung verursachen kann, als sehr gefährlich ein. Bis Ende März registrierte die Organisation mehr als 200 bestätigte Fälle, darunter fast 90 Todesfälle. Das Virus ähnelt dem Sars-Erreger, durch den vor zehn Jahren rund 800 Menschen gestorben waren. (APA, derStandard.at, 11.4.2014)

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