Pop-up-Projekte für das Wiener Studentenleben

Ansichtssache11. April 2014, 10:14
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Grünen-Gemeinderat Christoph Chorherr hat im Herbst einen Wettbewerb für temporäre Studentenwohnheime in Wien angeregt. Nun stehen die Sieger fest: Zumindest zwei der vier ungewöhnlichen Bauten sollen ab Herbst 2015 in der Seestadt Aspern stehen - und irgendwann weiterziehen

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visualisierung: architekten

Temporär liegt im Trend: Nach Pop-up-Stores in Containern und leerstehenden Geschäftsflächen kommt das Konzept nun auch beim Wohnen in Wien an. Geht es nach dem Grünen-Gemeinderat Christoph Chorherr, leben ab Herbst 2015 rund 80 Studierende in zwei temporären Wohnheimen in der Seestadt Aspern.

Die Projekte, die hier realisiert werden, sollen mit nicht mehr als 300 Euro Miete pro Zimmer und Errichtungskosten von höchstens 35.000 Euro pro Heimplatz nicht nur kostengünstig sein, sondern auch hohen ökologischen Standards gerecht werden. Außerdem müssen sie jederzeit ab- und anderswo wieder aufbaubar sein. Das klingt eigentlich fast schon zu gut, um wahr zu sein: "Wir haben eine eierlegende Wollmilchsau angestrebt", räumt Chorherr ein. "Und das haben wir teilweise auch fast erreicht."

Bild: Wohngemeinschaften in Holzbauweise von Team GreenFlexStudios

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