Salzburg und die Weichen zum Showdown

10. April 2014, 11:55
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Bullen wollen nach der wiedergefundenen Stärke in Spiel drei das Momentum nutzen und in Bozen bestehen

Salzburg hofft in der Erste Bank Eishockey-Liga auf ein großes Heim-Finale am Sonntag. Die Red Bulls haben am Dienstag mit einem 7:2 die Chancen auf den Titel gewahrt und das vorzeitige Aus verhindert. Am Freitag (19.30 Uhr/live ServusTV) gastiert Salzburg in Bozen, kann mit einem weiteren Sieg in der "best of five"-Serie auf 2:2 ausgleichen und würde in einem fünften Spiel Heimvorteil haben.

Die bereits als österreichischer Meister feststehenden Salzburger sind erstmals ihrer Favoritenrolle gerecht geworden. Allerdings stehen sie auch in den restlichen Partien unter Siegzwang, um erstmals seit 2011 den Ligatitel zu holen.

Nur ein Sieg

"Es war nur ein Sieg", meinte Salzburg-Trainer Don Jackson, der zufrieden resümieren konnte, dass sein Team erstmals ein Mittel gegen die Südtiroler gefunden hat. "Was für mich positiv war ist, dass die bisher so unantastbaren Bozener im Schlussdrittel keineswegs mehr so souverän waren wie bisher in der Serie. Endlich haben wir auch die nötigen Tore gemacht. Auch das wird ihnen zu denken geben", sagte Jackson.

Bozen kann am Freitag aber wieder auf die Unterstützung von 7.200 Zuschauern in der Eiswelle bauen. Mit einem Sieg wäre der HCB der erste ausländische Sieger der EBEL. Cheftrainer Tom Pokel will aber Druck von seinem Team nehmen. "Es war unser schlechtestes Finalspiel bisher, aber man darf nicht vergessen, dass Red Bull Favorit ist und wir Außenseiter. Für uns ist es eine Sensation, was wir bisher geschafft haben", erklärte Pokel, stellte aber auch klar: "Wir sind noch in der besseren Ausgangslage". (APA, 10.04.2014)

  • Die Gunst der Stunde.
 
    foto: apa/epa/jfk

    Die Gunst der Stunde.

     

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