Familienberatungsstellen warnen vor Finanzkollaps

10. April 2014, 11:13
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Wegen Budgetlochs von 2,8 Millionen droht Einsparung von 20.000 Beratungsstunden

Wien - Im Internationalen Jahr der Familien drohe das Aus für die seit 40 Jahren bestehenden Familienberatungsstellen Österreichs, warnte der Dachverband Familienberatung am Donnerstag. Durch ein Budgetloch von rund 2,8 Millionen Euro herrsche eine fatale finanzielle Situation, die die Gewährleistung der psychosozialen Versorgung der Menschen in Österreich massiv bedrohe.

2013 wurden in den insgesamt 420 Familienberatungsstellen in Österreich flächendeckend 234.000 Kinder, Jugendliche, Frauen, Männer, Paare und Familien beraten und betreut. Heuer müsse das Familienministerium laut Vorgaben des Finanzministers 70 Millionen Euro einsparen, beklagte der Dachverband. Sollte das Finanzloch nicht behoben werden, müssten 20.000 Beratungsstunden eingespart werden. (APA, 10.4.2014)

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