"The Evil Within": Wenn geisteskranken Chirurgen das Skalpell entgleitet

10. April 2014, 11:30
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Shinji Mikamis neuestes Werk spart nicht mit unappetitlichen Horrorfantasien

Wenn Spieleentwickler Shinji Mikami freie Hand gewährt wird, kommt meist nichts Friedliches dabei heraus. Der Schöpfer von "Resident Evil" spinnt seine Horrorfantasien mit seinem kommenden Werk "The Evil Within" deutlich weiter und begibt sich in die tiefen Abgründe des menschlichen Verstands. Beim Spieldesign orientiert er sich an aktuelleren Vertretern des Survival-Genres und kann sich damit auch seinen eigenen Wurzeln nicht entziehen.

Tatort

Am Tatort eines grauenerregenden Massenmords werden Detective Sebastian Castellanos und seine Partner Zeugen eines schaurigen Ereignisses. Nachdem er mitansehen musste, wie einige seiner Kollegen von einer geheimnisvollen Macht regelrecht abgeschlachtet wurden, gerät der Ermittler in einen Hinterhalt und wird bewusstlos geschlagen.

Als er wieder zu sich kommt, findet er sich in einer unheimlich-bizarren Welt wieder, in der widerwärtige Kreaturen zwischen den Toten umherwandern. Im Angesicht dieses unvorstellbaren Grauens und im Kampf um das nackte Überleben begibt man sich auf einen Horrortrip, um das Geheimnis hinter den schrecklichen Ereignissen ans Licht zu bringen.

Perfide Mischung

Zwischen geisteskranken Chirurgen, hinterhältigen Fallen und grauenerregenden Foltervorrichtungen will Mikamis Team von Tango Gameworks Spieler in paranoide Gefilde abdriften lassen und nutzt dafür jede Menge plastische Angstkonstrukte. Eine "Psycho-Welt", die mit Hilfe der id-Tech-5-Engine ("Rage") umgesetzt wird und sich in einer neuen Videovorschau ansehen lässt.

Inwiefern es "The Evil Within" schafft, mit seinen perfiden Geschmacksverschränkungen auch unter die Haut zu gehen, wird man spätestens ab dem 29. August feststellen können, wenn das Spiel für PC, PS4, PS3, XBO und X360 erscheint. (Zsolt Wilhelm, derStandard.at, 10.4.2014)

Trailer: The Evil Within

  • "The Evil Within" wird nichts für schwache Nerven.
    foto: bethesda

    "The Evil Within" wird nichts für schwache Nerven.

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