Sony: VR-Brille Morpheus wird leistbar sein

9. April 2014, 16:15
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Entwickler Mikhailov sieht positiven Wettbewerb und vernimmt Aufbruchstimmung

Mit seiner Virtual-Reality-Brille (VR) zielt Sony klar auf den Massenmarkt ab. Dies bekräftigte Software-Ingenieur und Mitentwickler Anton Mikhailov nochmals in einem Interview mit Edge. "Wir würden dies nicht tun, wenn wir nicht wüssten, dass wir es zu einem leistbaren Preis machen können", so Mikhailov. "Natürlich ist es relativ, was Menschen als leistbar ansehen, aber dieses Gerät ist für Konsumenten gedacht. Der Grund, weshalb wir es (erst) jetzt angekündigt haben ist, dass wir vorher keinen Weg sahen, dies zu einem Produkt zu führen."

Miteinander

Als belebend betrachtet der Entwickler die parallele Forschung an VR von unterschiedlichen Unternehmen. Facebook will das Headset Oculus Rift zur marktreife bringen und auch Valve arbeitet in diesem Segment weiter - wobei man keine eigene Hardware veröffentlichen wolle. "Wir leisten alle fantastische Arbeit, wir sind alle hier, um VR real werden zu lassen. Uns wurde VR solange versprochen, dass es jetzt fast überfällig ist. Ich denke, wir ziehen alle am gleichen Strang und steuern auf das gleiche Ziel zu. Es gibt zu diesem Zeitpunkt keine Partnerschaften anzukündigen, aber das Klima ist sehr freundschaftlich."

Pioniere

Unter Entwicklern vernimmt Mikhailov ebenfalls eine positive Gesinnung. "Ich denke, die Aufregung ein Pionier in diesem Feld sein zu können, wird viele Leute anziehen. Vielleicht weniger große Herausgeber - zumindest anfangs -, aber die Indie-Entwickler werden begeistert sein, glaube ich. Wir waren bei PlayStation in letzter Zeit sehr Indie-freundlich. Das ist kein Zufall." (zw, derStandard.at, 9.4.2014)

  • Anton Mikhailov stellt Project Morpheus vor.
    foto: ap photo/jeff chiu

    Anton Mikhailov stellt Project Morpheus vor.

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