"Kot & Köter": Deutsche Hundehasser-Zeitschrift geht an den Start

9. April 2014, 12:39
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Erste Ausgabe via Crowdfunding finanziert

Berlin - Seit mehr als 20 Jahren plant der Hamburger Journalist Wulf Beleites eine Zeitschrift für Hundehasser - jetzt ist die erste Ausgabe von "Kot & Köter" erschienen. Das teilte er auf kotundkoeter.de mit. Er hatte im Internet Geld bei Unterstützern gesammelt. "Das Crowdfunding war erfolgreich, die Nullnummer liegt jetzt vor, der Versand an die Unterstützer und Abonnenten ist fast abgeschlossen."

Am Freitag will Beleites in Hamburg sein Printprodukt vorstellen. "Die Programmatik von "Kot & Köter" ist sehr einfach. "Kot & Köter" macht keinen Hehl daraus, dass die Autoren eindeutig etwas gegen die Vierbeiner und ihre Halter haben. Das Blatt soll viermal im Jahr erscheinen, eine Ausgabe kostet 7,80 Euro. Das Jahresabo ist um 30 Euro zu haben.

"Kot & Köter" versteht sich dabei jedoch nicht als engagiertes Zentralorgan aufgebrachter "Elterninitiativen gegen Hundehäufchen auf Kinderspielplätzen", sondern als unsentimentale und intelligente Abrechnung mit dem Mythos vom besten Freund des Menschen."

Auszüge von Geschichten, die laut Ankündigung auf der Webseite in der ersten Nummer erscheinen sollen: "Der Nuttenpudel – Nur im Reservat der zwischenmenschlichen Käuflichkeit erfüllt der Pudel einen legitimen Auftrag" oder Der Weg allen Fleisches – Wissenschaftliche Untersuchung der Uni Gießen zu den weltweiten Hunderezepten + dem Festtags-Menü zum Tag des Hundes". (APA, red, 9.4.2014)

  • Wulf Beleites will mit dem Mythos vom Hund als besten Freund des Menschen abrechnen.
    foto: apa/epa/derrick ceyrac

    Wulf Beleites will mit dem Mythos vom Hund als besten Freund des Menschen abrechnen.

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