Fernsehfonds Austria fördert 27 Filmprojekte mit 8,8 Millionen Euro

9. April 2014, 11:54
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"Das Geheimnis der Hebamme", zehnte "Soko Donau"-Staffel sowie fünfter "Spuren des Bösen"-Teil unter Empfängern - Insgesamt 32 Einreichungen bei erstem Antragstermin 2014

Wien - 27 von 32 Fernsehfilmprojekte können sich über positive Förderbescheide des Fernsehfonds Austria freuen. Beim ersten Antragstermin wurden damit rund 8,8 Mio. Euro ausgeschüttet. Unter den Empfängern finden sich der Zweiteiler "Das Geheimnis der Hebamme" der Lotus-Film, die zehnte Staffel der ORF-Krimireihe "Soko Donau" sowie der fünfte Teil von "Spuren des Bösen".

Mit 43 Prozent der Fördersumme (rund 3,8 Mio. Euro) entfiel der Großteil des vergebenen Budgets auf das Genre Fernsehfilm. Die Beziehung von Bertha von Suttner und Alfred Nobel steht bei der Mona Film-Produktion "Madame Nobel" im Mittelpunkt, der gleichnamigen Puppenmacherin widmet sich hingegen "Käthe Kruse" von Epo Film. Ebenfalls gefördert werden "Wenn du wüsstest, wie schön es hier ist" der Graf Filmproduktion sowie "Fessenheim" (Dor Film).

Unterstützung für "Soko Donau", "Altes Geld"

Neben der neuen "Soko Donau"-Staffel (rund 2,4 Mio. Euro) wird auch David Schalkos "Braunschlag"-Nachfolger "Altes Geld" in der Kategorie Serie finanziell unterstützt. Die Mini-Serie der Super Filmproduktion erhält rund 1,3 Mio. Euro. Im Bereich Dokumentation reicht das Spektrum von historischen und wissenschaftlichen Themen bis zu Formaten mit Reality-Elementen. Unter den 19 geförderten Projekten, die insgesamt knapp 1,3 Mio. Euro erhalten, finden sich u.a. "Maximilian von Mexiko - Der Traum vom Herrschen" der Interspot Film, die sechste Staffel von "Aufgetischt" (Satel Film), eine "Universum"-Folge zum Thema "Kitzbühel mit Hermann Maier", Andre Hellers "Menschenkinder" sowie zehn weitere Episoden von "Reiseckers Reisen".

Damit wurde beim ersten Antragstermin bereits mehr als die Hälfte des für 2014 zur Verfügung stehenden Budgets ausgeschöpft. Die jährlichen finanziellen Mittel des Fernsehfonds, der bei der RTR-GmbH eingerichtet ist, belaufen sich aktuell auf 13,5 Mio. Euro. (APA, 9.4.2014)

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