Leitbörsen in Fernost schließen uneinheitlich

14. April 2014, 11:49
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Tokio - Die Leitbörsen in Fernost haben am Montag uneinheitlich geschlossen. Der Nikkei-225 Index in Tokio fiel um 49,89 Zähler oder 0,36 Prozent auf 13.910,16 Punkte. Der Hang Seng Index in Hongkong konnte um 35,16 Zähler (plus 0,15 Prozent) auf 23.038,80 Einheiten zulegen. Der Shanghai Composite schloss mit plus 1,00 Punkten oder 0,05 Prozent auf 2.131,54 Punkten knapp in der Gewinnzone.

Der FTSE Straits Times Index in Singapur schloss bei 3.213,99 Zählern mit einem Plus von 15,77 Punkten oder 0,49 Prozent. Der All Ordinaries Index in Sydney verlor 69,9 Zähler oder 1,29 Prozent auf 5.353,60 Einheiten.

Das chinesische Wirtschaftswachstum wird von Chinas Notenbank als stabil prognostiziert. Investoren erwarten somit, dass die Stimuluspolitik vermutlich nicht ausgeweitet würde, sagten Marktbeobachter. Diese Woche werden die Daten für das chinesische Bruttoinlandsprodukt sowie für die Industrieproduktion veröffentlicht.

In Hongkong fielen Minth Group um massive 19,57 Prozent auf 11,84 Hongkong Dollar. Der Autoteil-Hersteller hatte gesagt, dass die Hongkonger Regulierungsbehörde die Übernahme von Magic Figure Investments und Talentlink Development für fehlerhaft befunden hat.

Sinopec gingen mit einem leichten Abschlag von 0,80 Prozent auf 7,17 Hongkong Dollar aus dem Handel. Das Unternehmen hatte für seine Tochterfirma Sinopec Shanghai Petrochemical einen Erstquartalsverlust nach einem Gewinn im Vorjahr prognostiziert.

An den australischen Börsen gerieten Bankwerte unter Druck. So verloren die Papiere von Commonwealth Bank in Sydney 1,10 Prozent auf 76,51 australische Dollar. Westpac Banking Corp. schlossen mit einem deutlichen Abschlag von 1,47 Prozent auf 34,15 australische Dollar.

Auch die Aktien von Rohstoffen gingen in Sydney bergab. Die Anteilsscheine des Minenunternehmens Rio Tinto rutschten um 1,33 Prozent auf 63,26 australische Dollar ab. (Reuters, 14.4.2014)

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