Presseförderung: Journalisten Club für Förderung kreativer Projekte

8. April 2014, 11:09
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Regierung zu Umdenken aufgefordert: "Gießkannenprinzip" müsse eingestellt werden

Wien - Ein Umdenken der Regierung bei der Presseförderung fordert der Österreichische Journalisten Club (ÖJC). In einer Aussendung spricht man sich, angelehnt an die Filmförderung, für die Unterstützung von kreativen Projekten im Medienwesen aus. Die Anzahl der beschäftigen Journalisten in einem Unternehmen dürfe hingegen kein Kriterium sein, wie betont wurde. Vom "Gießkannenprinzip" müsse man abrücken.

Stattdessen gelte es, journalistische Arbeitsplätze langfristig zu erhalten und Qualitätsjournalismus sowie Medienvielfalt zu fördern. ÖJC-Präsident Fred Turnheim votierte für eine Befreiung von Medienunternehmen von der Mehrwertsteuer bzw. einen gänzlichen Steuerverzicht.

"Durch diese indirekte Förderung können alle Medienunternehmen rasch und nachhaltig gefördert werden", so Turnheim. Dies sollte allerdings davon abhängig gemacht werden, ob journalistische Arbeitsplätze in den Medienhäusern erhalten werden. "Wer keine Jobs sichert, soll auch keine öffentlichen Fördergelder erhalten." (APA, 8.4.2014)

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