Energiekonzerne fordern Stopp des Lizenzentzugs

7. April 2014, 18:16
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Streit zwischen den Stromanbietern und der bulgarischen Regulierungsbehörde

Sofia/Wien - Die niederösterreichische EVN sowie die ebenfalls betroffenen tschechischen Energiekonzerne CEZ und Energo-Pro haben am Montag bei einer öffentlichen Anhörung in Sofia den sofortigen Stopp des gegen sie laufenden Lizenzentzugsverfahrens in Bulgarien verlangt. Man habe gegen keine Gesetze verstoßen, betonten Unternehmensvertreter. An der Anhörung beim staatlichen Energieregulator nahmen unter anderem die Botschafter von Österreich und Tschechien teil.

In dem Streit zwischen den Stromanbietern und der bulgarischen Regulierungsbehörde geht es, wie berichtet, um die Kosten zur Förderung von Ökostrom, die zunächst die Stromkonzerne tragen mussten. Insgesamt sind das 420 Mio. Lewa (214,75 Mio. Euro). Der staatliche Stromkonzern NEK fordert seinerseits von EVN, CEZ und Energo-Pro 347,6 Mio. Lewa. Zuletzt hatte sich auch EU-Energiekommissar Günther Oettinger für EVN starkgemacht. (APA)

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