"Der Platz ist ein absoluter Rübenacker"

5. April 2014, 22:11
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  • Grödig - Salzburg

Roger Schmidt (Salzburg-Trainer): "Ich bin sehr zufrieden. Wir mussten heute die Gegebenheiten annehmen. Der Platz ist ein absoluter Rübenacker, nach 45 Minuten haben wir endgültig gewusst, dass man hier nicht wirklich Fußball spielen kann. Wir haben unser Spiel umgestellt auf lange Bälle. Die Mannschaft hat gezeigt, dass sie sich durchbeißen kann. Ich kann mich auch über solche Siege freuen. Mir hätte heute auch ein 1:0 gereicht."

Adi Hütter (Grödig-Trainer): "Es war nicht so einfach nach einem 0:6 zu Hause und einem 0:4 auswärts. Wir haben versucht, ein bisschen kompakter zu stehen, nicht so zu verteidigen, wie wir es schon oft gemacht haben, weil es gegen Salzburg schwer ist, weil sie stark in der Balleroberung sind. Die Schlüsselszene war sicher das 0:2, das Traumtor von Andreas Ulmer. Ich bin aber stolz auf die Mannschaft, wie sie nach den Niederlagen reagiert hat."

  • Sturm - Admira

Darko Milanic (Sturm-Graz-Trainer): "Wir hatten Probleme bis zur 25. Minute. Dann haben wir riesige Chancen gehabt und sind auch in Führung gegangen. Ich habe gewusst, dass es schwer wird, der Gegner ist gefährlich im Konter, aber schlussendlich hatten sie kaum Ballbesitz, kaum Ideen. Wir hatten ein paar schlechte Minuten, da haben wir auch das Gegentor kassiert. Insgesamt war es ein sehr gutes Spiel von uns."

Walter Knaller (Admira-Trainer): "In den ersten 30 Minuten sind wir besser ins Spiel gekommen, dann war Sturm überlegen, da hat sich das 0:1 angekündigt. Über das gesamte Match war Sturm klar besser. Hätten wir gewonnen, wäre es ungerecht gewesen. Wir haben gut kombiniert, aber ohne damit in den Strafraum zu kommen, das heißt, den Punkt nehmen wir mit. Wir haben auf den Cup keine Rücksicht genommen, für uns war es ein Spiel im Abstiegskampf."

  • Wacker Innsbruck - WAC

Michael Streiter (Wacker-Innsbruck-Trainer): "Das ist für die Fans, den Verein, die Mannschaft, für alle sehr bitter. Der Klassenerhalt ist zwar rechnerisch noch möglich, aber die Wahrscheinlichkeit wird immer geringer. Wir bekommen einfach die Verkrampfung nicht raus. In der ersten Hälfte waren wir sehr verkrampft, in der zweiten Hälfte waren wir nicht fähig in unserer druckvollen Phase, die letzten Pässe zu spielen. Wir haben jetzt noch fünf Aufgaben und wollen uns so gut wie möglich verkaufen, wobei das vom Kopf her ganz schwer wird."

Dietmar Kühbauer (WAC-Trainer): "Den Sieg nehmen wir natürlich mit, aber ein 0:0 wäre gerechter gewesen. Ich habe nicht mehr an den Sieg gedacht, auch weil wir schlecht gespielt haben. Aber jetzt sind wir durch. Wenn Zulj das 1:0 gemacht hätte, wäre das Spiel sicher klar zu unseren Gunsten gekippt."

  • Wr. Neustadt - Ried

Heimo Pfeifenberger (Trainer Wr. Neustadt): "Dieser Punkt war sehr wichtig. In der ersten Hälfte waren wir nach dem kurzen Blackout total verunsichert, da haben wir keine Linie gefunden. Nach der Pause habe ich eine ganz andere Mannschaft gesehen. Da haben wir nach vorne viel besser gespielt und sind besser in die Zweikämpfe gegangen, das Remis ist verdient. Zum Sieg hat es nicht gereicht, da waren wir zu wenig gefährlich. Das kommt, wenn wir mehr Sicherheit haben."

Michael Angerschmid (Trainer Ried): "Wir haben sehr gut begonnen, sind in Führung gegangen und hätten das zweite Tor machen müssen. Dann wäre das Spiel entschieden gewesen. Nach der Pause war Neustadt aggressiver, wir waren 15 Minuten zu passiv. Danach hat uns Glück und auch die letzte Entschlossenheit gefehlt. Wir müssen mit dem Punkt leben, auch wenn wir gewinnen hätten können. Vom Stamm, der im Herbst begonnen hat, sind wegen Verletzungen jetzt nicht sehr viele Spieler dabei."

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