Android Silver: Google soll an Premium-Programm arbeiten

6. April 2014, 09:07
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Aktuelles Android und minimale Anpassungen als Voraussetzung - Extra-Marketing und -Support, Verkaufsstellen bei Mobilfunkern

In den letzten Monaten mehren sich die Anzeichen, dass Google die vielfältigen Android-Modifikationen durch die Hersteller in den Griff bekommen will. So gibt es mittlerweile - zumindest in den USA - eine erkleckliche Anzahl von Google Play Editions beliebter Smartphone. Diese werden mit einem - weitgehend - unmodifizierten Android ausgeliefert, und zeichnen sich wie die Nexus-Geräte durch prompte Updates auf aktuelle Softwareversionen aus.

Deal

Zudem war vor einigen Wochen zu hören, dass Google mit Samsung einen Deal der besonderen Sorte geschmiedet haben soll: Samsung reduziert die eigenen Modifikationen am Android-Interface und die Zahl der zu Google konkurrierenden Services. Im Gegenzug verabschiedet sich Google von der Mobilfunktochter Motorola. Zumindest letzteres wurde ja bereits offiziell angekündigt.

Premiumprogramm

Nun taucht ein Bericht auf, der vor einer weiteren Kampagne in diese Richtung erfahren haben will: So soll Google laut Android Police unter dem Namen "Android Silver" an einem eigenen Premium-Programm arbeiten - oder zumindest vor einigen Monaten gearbeitet haben, wie es in Berufung auf interne Dokumente heißt.

Fünf Modelle

In den vom Ende letzten Jahres stammenden Papieren ist von fünf Modellen die Rede, die in den Shops der Netzanbieter als Premiumgeräte getrennt angepriesen werden sollen. Zudem spricht das Dokument von Trainingsmaßnahmen für Shop-Angestellte, damit diese die Migration von älteren Geräten direkt im Shop vornehmen können. Auch von einem 24-Stunden Support-Programm, wie es Amazon bei seinen Kindle-Fire-Tablets anbietet, ist die Rede.

Auswahl

Die Geräte, die am Android-Silver-Programm teilnehmen, würden demnach von Google selbst ausgewählt. Grundvoraussetzung ist, dass diese keine oder nur wenige Modifikationen im Vergleich zum Orginal-Android aufweisen.

Abwarten

Während die Dokumente selbst authentisch sein dürften, ist es natürlich fraglich, ob das entsprechende Programm auch je umgesetzt wird. Immerhin gibt es auch bei Google viele interne Vorschläge, die schlussendlich nie Realität werden. (apo, derStandard.at, 6.4.2014)

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