Büroarbeitsplätze: Flexibilität lässt auf sich warten

4. April 2014, 12:00
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Ein Großteil der Unternehmen bietet laut Umfrage noch hauptsächlich feste Arbeitsplätze - Großraumbüros wird es auch in Zukunft geben

Umfragen zur Arbeitsrealität der Zukunft gibt es viele - und das Schlagwort "Flexibilität" kommt in so gut wie allen vor. Aktuell etwa in einer von der CA Immo unter rund 700 Bestandsmietern in Zentral- und Osteuropa durchgeführten Online-Befragung.

Die Erkenntnis: Flexible Arbeitsplatzmodelle sind zwar demnach im Kommen, am Markt aber noch nicht ganz angekommen. 85 Prozent der Unternehmen gaben an, momentan ausschließlich oder überwiegend feste Arbeitsplätze anzubieten. Nur 29 Prozent der Befragten bieten ihren Angestellten derzeit schon ein gewisses Maß an Flexibilität.

Desk-Sharing, Home-Office

"In Zukunft" wollen allerdings nur noch 68 Prozent der befragten Unternehmen ihren Mitarbeitern fixe Arbeitsplätze anbieten. Ein Drittel will künftig auf flexible Arbeitsplätze setzen, entweder per Desk-Sharing oder Home-Office. Bei den Büroformen selbst sind laut Aussendung keine gravierenden Veränderungen zu erwarten: So wie heute dürfte auch in Zukunft vorrangig in Großraumbüros gearbeitet werden.

Laut einer von Regus, einem Anbieter flexibler Arbeitsplätze mit mehreren Standorten in Wien, im Februar veröffentlichten Umfrage kommt Flexibilität bei den Arbeitnehmern gut an: 95 Prozent der 20.000 Befragten würden einem Job mit mehr Flexibilität bei Arbeitszeit und -ort den Vorrang geben. (zof, DER STANDARD, 5.4.2014)

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