Analyst: Macs sind zu teuer, aber Konsumenten ist das egal

2. April 2014, 15:00
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Laut Analyst Charlie Wolf setzen Macs "die Gesetze der Ökonomie außer Kraft", iPhones seien hingegen am absteigenden Ast

Analyst Charlie Wolf wundert sich über Apple: Trotz sinkenden PC-Verkäufen und hohen Preisen verkauft der Konzern aus Cupertino immer mehr Macs. "Der Mac setzt die Gesetze der Ökonomie außer Kraft", schließt Wolf deshalb. Einen möglichen Grund sieht er in Apples bisher geringem Anteil am Computer-Markt, wodurch ein Aufholen durch Wechsel von PC-Usern zu Apple möglich wäre.

Heiligenschein

Wolf nennt dies einen "Halo"-Effekt, der Heiligenschein (Halo) solle dabei symbolisch für die Bindung ans Unternehmen durch iPhones, iPods und iPads stehen. Ein begeisterter Nutzer dieser Geräte würde laut heise beim Kauf eines neuen Computers wohl eher zu Apple greifen – trotz des höheren Preises. Durchschnittlich zahlt man für einen neuen PC momentan 639 Dollar, so Wolf, also rund 400 Dollar weniger als vor elf Jahren. Die Preise für Macs sanken hingegen nur von 1.549 auf 1.351 Dollar.

iPhone verliert Marktanteile

Weniger erfolgreich sei allerdings das iPhone, so Wolf: Der Marktanteil sei im vierten Quartal 2011 am höchsten gewesen, seitdem gab es sogar Verluste. Das liegt auch am Aufkommen neuer Märkte, etwa asiatischen Ländern, dem nahen Osten oder Afrika. Dort verkaufen sich die iPhones laut AppleInsider kaum, weil sie viel zu teuer sind. (fsc, derStandard.at, 2.4.2014)

  • Apple könne mit Mac-Computern stetig seinen Marktanteil steigern...
    foto: screenshot/gartner inc

    Apple könne mit Mac-Computern stetig seinen Marktanteil steigern...

  • ... obwohl deren Preise um einiges höher als PCs seien
    foto: screenshot/gartner inc

    ... obwohl deren Preise um einiges höher als PCs seien

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