Teslas E-Autos laut US-Blogger "sehr einfach zu hacken"

4. November 2014, 09:11
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US-Sicherheitsexperte konnte mit wenig Aufwand Standort des Autos erfahren und Türschlösser öffnen

Zumindest wenn es um E-Autos des US-amerikanischen Herstellers Tesla geht, sind für Autodiebe Informatikkenntnisse nützlicher als Fingerspitzengefühl: Die Elektroautos seien ohne großen Aufwand knackbar, so der US-Sicherheitsexperte Nitesh Dhanjani in seinem Blog.

"Einfach lokalisiert und geöffnet"

Er hatte seinen eigenen Tesla S auf Sicherheitslücken getestet und erhebliche Mängel festgestellt. "Wenn das Passwort gestohlen oder gehackt wird, kann das Auto einfach lokalisiert und geöffnet werden“, so Dhanjani. Allerdings sei es nicht möglich, das Auto zu fahren. Die Passwörter könnten laut dem Blogger auch durch einen Angriff auf Teslas Netzwerk gestohlen werden.

"Besser als mit Passwort schützen"

Dhanjani wies weiters daraufhin, dass Tesla-Mitarbeiter Autos aus der Ferne entsperren könnten, was ihm zusätzlich Sorgen bereite. "Man sollte ein 100.000-Dollar Auto besser als mit einem sechsstelligen Passwort schützen", so Dhanjani. Tesla selbst wollte die Ausführungen nicht kommentieren, wies aber gegenüber Reuters daraufhin, dass man regelmäßig die Sicherheitsvorkehrungen evaluiere. (fsc, derStandard.at, 2.4.2014)

  • Teslas E-Autos sind laut US-Blogger nur schlecht gegen Hacker geschützt
    foto: ap/paul sakuma

    Teslas E-Autos sind laut US-Blogger nur schlecht gegen Hacker geschützt

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