Electronic Arts entschuldigt sich für zynischen Aprilscherz über Wii U

2. April 2014, 11:31
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Tweets suggerierten, dass man künftig doch für die "beste Konsole" der neuen Generation entwickeln werde

So war das nicht geplant: Electronic Arts-COO Peter Moore entschuldigte sich noch am Dienstag für einen zynischen April-Scherz aus den eigenen Reihen über Nintendos Spielkonsole Wii U. Entwickler der hauseigenen Spielentwicklungssoftware Frostbite Engine hatten über mittlerweile gelöschte Tweets suggeriert, dass man künftig doch die Konsole unterstützen werde. "Wir bitten unsere Partner Nintendo America und Fans um Entschuldigung. Frostbite Engines schwacher April-Scherz wird von EA nicht gebilligt. Inakzeptabel/dumm", schreibt Moore.

Salz in offene Wunden

Die Tweets der Frostbite-Mitarbeiter streuten nicht nur Salz in die offenen Wunden der Wii-U-Fans, sondern trugen auch mit Sicherheit nicht positiv zum angespannten Verhältnis zwischen EA und Nintendo bei. 2013 hatte EA bekanntgegeben, aktuell kein einziges Spiel für die holprig gestartete und bislang schwach verkaufte Konsole zu entwickeln, die Frostbite-Engine unterstützt die Hardrware erst gar nicht.

"Frostbite läuft nun auf der Wii U, da sie die leistungsstärkste Gen-4-Plattform ist. Unser Renderer ist nun für 'Mario' und 'Zelda' optimiert", hieß es beispielsweise. "Frostbite wird für 'Half-Life 3' genutzt werden, kommt im Sommer 2014! Exklusiv für Wii U", stand in einem anderen Tweet. (Zsolt Wilhelm, derStandard.at, 2.4.2014)

  • Peter Moore tut es Leid.
    foto: reuters/gus ruelas

    Peter Moore tut es Leid.

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