Staat will OMV zur Kassa bitten

2. April 2014, 10:33
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Steuererhöhungen auf inländische Förderung von Öl und Gas soll zur Sanierung des Staatshaushalts beitragen

Wien - Für die Förderung von Öl und Gas könnte die österreichische OMV einem Zeitungsbericht zufolge künftig tiefer in die Tasche greifen müssen. Zur Sanierung des Staatshaushaltes werde Österreich die Steuern auf die Förderung von Öl und Gas erhöhen, schreibt das "Wirtschaftsblatt" und beruft sich auf Regierungskreise. Welches Ausmaß die Erhöhung haben werde und wie hoch die zusätzlichen Kosten für die OMV ausfallen könnten, stehe noch nicht fest. Es sei aber mit einer massiven Anhebung" zu rechnen, so das Blatt weiter. Ebenfalls zur Kassa gebeten werden soll die Rohölaufsuchungs AG (RAG).

Im Finanzministerium war zunächst niemand für eine Stellungnahme zu erreichen. Die OMV wollte sich zu den drohenden Mehrkosten nicht äußern. "Es gibt noch keinen Beschluss dazu", sagte ein OMV-Sprecher. Im Vorjahr habe der Konzern für die Förderung von Öl und Gas insgesamt 140 Millionen Euro an den Staat abgeliefert. (Reuters, red, derStandard.at, 2.4.2014)

  • Auf die OMV kommen offenbar erhebliche Kosten zu.
    foto: reuters/heinz-peter bader

    Auf die OMV kommen offenbar erhebliche Kosten zu.

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