Mölzers Aussagen für Schwedendemokraten nicht tolerierbar

1. April 2014, 18:23
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Schweden wollen geplantes EU-Rechtsbündnis verlassen, wenn Mölzer im Vorstand bleibt

Die Aussagen von EU-Parlamentarier Andreas Mölzer sorgen auch auf europäischer Ebene für Aufregung. Kent Ekeroth, Abgeordneter der Schwedendemokraten, hat der Zeitung "Expressen" angekündigt, das gemeinsame Bündnis mit anderen europäischen Rechtsparteien verlassen zu wollen. Mölzers Bezeichnung "Negerkonglomerat" sei für ihn nicht tolerierbar.

Nach der Europawahl wollen die FPÖ, die Schwedendemokraten, die niederländische Partei der Freiheit von Geert Wilders, der Front National Marine Le Pens, die Lega Nord, der Vlaams Belang und die Slowakische Volkspartei eine gemeinsame Fraktion im Europaparlament bilden, die "Europäische Allianz für Freiheit".

Gegenüber derStandard.at meinte Ekeroth am Dienstag in einer kurzen Stellungnahme: "Ich habe vollstes Vertrauen, dass die FPÖ die Situation bestmöglich behandeln wird, und wünsche ihr alles Gute für die Wahl." (red, derStandard.at, 1.4.2014)

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