Das beste Stück: Nachgefragt bei Jutta Ambrositsch

Kolumne8. April 2014, 11:41
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Michael Hausenblas fragt die Wiener Winzerin Jutta Ambrositsch, warum es dieser Wasserkocher sein muss

"Mit diesem elektrischen Wasserkocher beginnt und endet mein Tag. Ich trinke Unmengen an Tee, hauptsächlich Earl Grey mit Milch. Ich koch mir in der Früh eine Kanne, dann nehme ich eine mit in den Weingarten. Wenn ich nach Hause komm, gibt's wieder Tee und beim Zubettgehen noch eine Tasse. Und eine Wärmflasche.

Ich hab auch schon während meiner Tätigkeit in der Werbebranche viel Tee getrunken. Wie auch immer: Der Kocher kommt ganz schön dran, und ich muss gut auf ihn schauen, denn er soll noch eine ganze Weile seinen Dienst tun.

Diesen besitze ich bestimmt schon 15 Jahre lang. Zwar hab ich immer wieder versucht, einen neuen zu kaufen, aber einfach keinen gefunden, der hübscher wäre. Mit seinem Griff und den Lüftungsschlitzen schaut das Gerät aus, als hätte es ein Gesicht. Es erinnert mich irgendwie an einen Franzosen. Jeden Morgen von diesem Gesicht angeschaut zu werden, ist einfach nett." (Michael Hausenblas, Rondo, DER STANDARD, 4.4.2014)

Jutta Ambrositsch bewirtschaftet Weingärten in Sievering, Grinzing, am Nuss- und Bisamberg.

jutta-ambrositsch.at

  • Mit diesem elektrischen Wasserkocher beginnt und endet der Tag für Jutta Ambroschitsch.
    foto: nathan murrell

    Mit diesem elektrischen Wasserkocher beginnt und endet der Tag für Jutta Ambroschitsch.

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