Stadler: "Wir landen alle im Fegefeuer"

Chat9. Mai 2014, 11:53
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Der Spitzenkandidat der Reformkonservativen über die ewige Verdammnis und den Einzug ins EU-Parlament

Ewald Stadler, Spitzenkandidat der Reformkonservativen (Rekos), geht fix davon aus, dass seine Partei ins EU-Parlament einzieht. Dort will er sich für "den Lebensschutz, gegen die Militärunion, für das Trennbankensystem, für eine Politik der EU-Organe auf christlicher Basis und für eine Wirtschaftspolitik mit Wirtschaftswachstum als Basis zur Bekämpfung der Arbeitslosigkeit statt einem dauernden Retten der Finanzmärkte und der Banken" einsetzen. Einem User, der wissen wollte, ob er im Fegefeuer landet, wenn er nicht an Gott glaubt, erklärte Stadler: "Den Platz im Fegefeuer werden wir leider alle einnehmen müssen, um unsere Seele zu reinigen, bevor wir völlig mit Gott in alle Ewigkeit vereint werden dürfen - bitte verwechseln Sie nicht Fegefeuer mit ewiger Verdammnis, welche eine Folge der völligen Abwendung/Verneinung von Gott ist." Zum Konflikt zwischen der Ukraine und Russland sagte Stadler im Chat auf derStandard.at: "Die USA und die EU instrumentalisieren die Ukraine in ihrer Politik gegen Russland. Wir werden über die tatsächlichen Vorgänge nur durch das russophobe Sieb gefiltert informiert."

ModeratorIn: Einen schönen guten Tag an alle Userinnen und User! Ewals Stadler ist bereits eingetroffen und wartet auf die Fragen. Es kann losgehen!

Ewald Stadler: Grüß Gott! Analle, die am Chat teilnehmen, ich freue mich schon auf Eure Fragen

ModeratorIn: Was halten Sie von Conchita Wurst?

Ewald Stadler: Ich kenne ihn nicht. Ich empfinde seinen Auftritt eher skurill. Zu seiner Musik kann ich nichts sagen, ich habe sein Lied gestern zum ersten Mal im Auto gehört, ohne dass ich wusste, wer es singt. Das Lied selbst gefällt mir durchaus gut - vor allem die Stimme

(@_@): Wie gut schätzen Sie Ihre Chancen die Umfrageergebnisse vor dem 25. Mai um die benötigten 5 % zu steigern?

Ewald Stadler: Ich brauche die 5 Prozent nicht steigern, mit fünf Prozent wäre ich bereits fix im EU-Parlament, bin aber für jede zusätzliche Stimme dankbar. Wir können unser Kernwählerpotenzial derzeit gut mobilisieren, was in der Wahlstrategie von Anbeginn das Hauptanliegen war, vor allem jene Wähler, die bei der Bundespräsidentschaftswahl 2010 noch Dr. Gehring gewählt haben, das waren mehr als 171.000 Wähler. Damit hätten wir das Mandat mehr als erreicht.

Nelly Niedlich: Warum kandidieren Sie für ein Parlament, das Sie abschaffen wollen?

Ewald Stadler: Das EU-Parlament hätte bei einer Reform der Verträge im Mitentscheidungsverfahren maßgeblich mitzuwirken. Das EU-Parlament soll nicht gänzlich abgeschafft, sondern auf eine Delegiertenversammlung von Mitgliedern der Parlamenten der Mitgliedstaaten reduziert werden, die dorthin in eine Delegiertenversammlung entsandt werden, wie das früher auch der Fall war. Im Übrigen möchte ich mit meiner Kandidatur und meinem EU-Mandat die EU-kritischen Kräfte im EU-Parlament stärken.

Linkslinker Österreichfeind und Kulturbereicherer: Wie passt die Junge europäische Studenteninitiative zu ihrem doch sehr europakritischen Kurs?

Ewald Stadler: Die Jes hat offensichtlich auch EU-kritische Ansätze. Die jungen Leute von der Jes, welche bei uns Rekos mitmachen, teilen meine grundsätziche Kritik, dass man Einheit nicht über Einheitlichkeit erzwingen kann.

Pete_Seeger: Guten Tag Herr Stadler! Habe gestern die Wahlfahrt mit Morten Messerschmidt gesehen und wollte fragen ob sie sich eine fraktionelle Zusammenarbeit mit ihm und seinem "Europa der Freiheit und der Demokratie" Fraktion vorstellen könnten wenn sie es sc

Ewald Stadler: Diese Wahlfahrt habe ich mitvorbereitet, weil ich den Kontakt zwischen meinem Freund Morten und dem ORF hergestellt habe. Ich habe ein Angebot von der EFD, aber auch ein Angebot der ECR. Ich verhehle aber nicht, dass ich gerne in jene FRaktion mitarbeiten möchte, welcher auch Morten angehört. Ich habe schon in den vergangenen Jahren mit der EFD eng zusammengearbeitet und bin MItglied der Partei, die die EFD trägt nämlich der MELD.

Der Hobby-Österreicher: Ich schreibe aus Deutschland. Wir haben hier die Partei AUF "Arbeit - Umwelt - Familie". Ebenfalls eine christliche Partei, die mir durchaus sympathisch ist. In Deutschland braucht man nur 0.5 Prozent für einen Sitz im EU-Parlament. D.h. die Chancen

Ewald Stadler: Ich kenne Frau Meves aus meinem Religionsunterricht, aber leider nicht persönlich. Persönlich kenne ich ejdoch maßgebliche Vertreter der AFD, teilweise schon seit vielen Jahren, weshalb ich zur AFD eine persönliche Nahbeziehung habe. Vor allem schätze ich die Kandidaten Beatrix von Storch und meinen langjährigen Freund Prof. Schachtschneider.

Jonny Danger: Wie stehen Sie zum Thema Todesstrafe?

Ewald Stadler: Ich lehne die Todesstrafe ab, weil ich grundsätzlich keinem Menschen das Recht zubillige, einem anderen das ihm von Gott gegebene Lebensrecht zu nehmen.

koenigsfrosch2: Wie stehen Sie zur Adoption oder Übernahme von Pflegekindern durch gleichgeschlechtliche Paare?

Ewald Stadler: Absolut negativ, weil es erstens kein Recht auf Adoption gibt, sondern nur den Wunsch, ein Adoptivkind in einen Familienverband aufzunehmen. Dabei liegt bei mir die Betonung auf dem Begriff "Familie", der nach dem Rekos-Verständnis und nach meinem persönlichen Verständnis aus Vater, Mutter und Kind oder Kindern besteht. Dies ist die Familie, wie sie die Schöpfungsordnung vorgesehen hat. Diese Familienauffassung ist älter als jeder Staat auf der Erde, weshalb ich keinem Staat das Recht zubillige, diesen Familienbegriff abzuändern.

Rurouni: Sehr geehrter Herr Stadler! Ich als lesbische Frau in einer langjährigen und stabilen Beziehung frage mich, warum Sie gegen eine Adoption etc. für homosexuelle Paare sind? Sind wir nicht "gut" genug? Wie ist es dann bei Alleinerziehern? Das Argument

Ewald Stadler: Im letzten Teil Ihrer Frage haben Sie leider recht. Der Staat muss aber von einem Modell ausgehen, und seine Regelungen am Idealmodell orientieren. Nachgewiesen ist, dass das Kindeswohl dann optimal gewährleistet ist, wenn sich das Kind auf weibliche und männliche Bezugspersonen in der Familie ausrichten kann. Die gesamte Adoptionsdebatte kann nach meiner Auffassung nur aus der Sicht der Optimierung des Kindeswohls, nicht aber aus der Sicht der Wünsche von Erwachsenen geführt werden.

Diaoyu: Was hallten Sie davon, dass die Grünen eine lesbische Frau als Spitzenkandidatin ins Rennen schicken? Ist das redlich?

Ewald Stadler: Das müssen Sie die Grünen fragen, ich habe das nicht mitzuentscheiden. Der Wähler muss wissen, wie er auf dieses Angebot reagiert.

UserInnenfrage per Mail: Zum Thema Homosexuelle sagt der Papst, dass es „keine spirituelle Einmischung in das persönliche Leben“ durch die Kirche geben dürfe und dass Gott auch Homosexuelle „mit Liebe anschaue“. Wie gehen Sie mit dieser Kehrtwendung der Amtskirche um?

Ewald Stadler: Das ist keine Kehrtwendung. Die Kirche hat in den vergangenen Jahrzehnten stets klargelegt, dass Gott alle Sünder liebt, sonst hätte er ja nicht auf die Welt kommen müssen, sich nicht kreuzigen lassen müssen und damit alle Sünden auf sich nehmen müssen. Die Kirche hat auch immer klargelegt, dass jedem Menschen, unabhängig von seiner sexuellen Ausrichtung mit Liebe und Respekt begegnet werden muss. Persönlich bin ich der Meinung, dass es sich bei der Homosexualität um ein tiefes Geheimnis der Beziehung des Einzelnen zu Gott handelt, in welcher der Einzelne mit seinem Schöpfer und Erlöser ins Reine kommen muss.

yolomitswag: Herr Stadler, Ihre Partei "fühlt sich sehr den christlichen Werten verpflichtet". Manche meinen, Religion habe nichts in einem Parteiprogramm verloren. Was sagen Sie dazu?

Ewald Stadler: Religion und Politik sind nicht zu trennen. Machen Sie bitte einen Bogen um Politiker, die keine Wertordnung nachweisen können, keine ideellen Werte kennen oder ihre ideellen Werte an ihren materiellen Erwartungen ausrichten.

Pete_Seeger: Bin ich für sie ein schlechter Mensch wenn ich offen sage nicht an Gott zu glauben bzw. empfinde sie als Christ Mitleid für mich und meinen sicheren Platz im Fegefeuer?

Ewald Stadler: Den Platz im Fegefeuer werden wir leider alle einnehmen müssen, um unsere Seele zu reinigen, bevor wir völlig mit Gott in alle Ewigkeit vereint werden dürfen - bitte verwechseln Sie bitte nicht Fegefeuer mit ewiger Verdammnis, welche eine Folge der völligen Abwendung/Verneinung von Gott ist. Wenn Sie auf Gott vertrauen, werden Sie auch die Gnade der Rückkehr zum Glauben erhalten - ich weiß, wovon ich spreche.

UserInnenfrage per Mail: Und von Kruzifixen in Klassenzimmer und Gericht?

Ewald Stadler: Wir sind ein christliches Land, auf einem christlichen Fundament aufgebaut, weshalb das bedeutendste Symbol der Christenheit in jedes öffentliche Gebäude gehört.

mr. z: Herr Stadler, laut Wikipedia-Artikel stehen Sie der Pius-Bruderschaft nahe und lehnen die im zweiten vatikanischen Konzil beschlossenen Änderungen ab. Ein Großteil der Katholiken steht diesen Änderungen aber positiv gegenüber und sieht die Pius-Brud

Ewald Stadler: Zunächst zur Klarstellung: Ich habe früher die heiligen Messen bei der Pius-Bruderschaft besucht, bin aber schon seit Jahren nicht mehr in den Einrichtungen der Bruderschaft gewesen, weil ich deren fehlende Bereitschaft zur kirchlichen Einigkeit nach den großzügigen Angeboten Papst Benedikt XVI. nicht unterstütze. Die Dokumente des Zweiten Vatikanischen Konzils stellen keine dogmatischen Lehrsätze dar und können daher gerade von rechtgläubigen Katholiken kritisch hinterfragt werden. Wenn man sich die heutige Situation der Kirche ansieht, ist Kritik an diesen Dokumenten mehr als angebracht. Alles weitere müsste in einem abendfüllenden Vortrag im Detail erläutert werden.

florian.gstoettenbauer: Von dem Argument der christlichen Werte einmal abgesehen - warum sollte man unter allen antretenden EU-kritischen Parteien genau die REKOs wählen?

Ewald Stadler: Weil wir Rekos die Einzigen sind, die ein klares Konzept für eine Reform der EU haben, insbesondere, weil wir den mit dem Maastricht-Vertrag eingeschlagenen falschen Weg der EU durch detaillierte Vorschläge korrigieren wollen. Im Detail muss ich Sie auf die Rekos-Homepage und auf das dort angeführte EU-Wahlprogramm verweisen.

temohpab: warum nehmen sie an einem chat von einer freimaurerischen zeitung teil?

Ewald Stadler: Sie erzählen mir Neues. Ich bin hier nicht der Einzige, dem Ihre Zuordnung des Standard zur Loge neu ist. Die oge würde sich über die Zuordnung mit Sicherheit freuen.

Linkslinker Österreichfeind und Kulturbereicherer: Sie behaupten immer, eine Alternative für FPÖ-Wähler sein zu wollen. Was unterscheidet Sie konkret vom zurückgetretenen Herrn Mölzer und vom nachgerückten Vilimsky?

Ewald Stadler: Zunächst zwei Dinge: Weder Mölzer noch Vilimsky sind praktizierende Christen, sondern haben sich des öfteren über den Katholizismus spöttisch bis abwertend geäußert. Weiters benutzen beide das Christentum nur zur Instrumentalisierung in der Ausländerdebatte. Darüberhinaus wird die FPÖ immer stärker zu einer Singleissue-Partei, die jedes Problem auf den Ausländer zurückführt. Eine derartige thematische Verengung gibt es bei mir nicht und gab es bei mir nie.

meryn: Gibt es eigentlich auch etwa, dass Ihnen am EU-Parlament gefällt?

Ewald Stadler: Die bisher härteste Frage - mir gefällt nicht einmal die Architektur dort. Ich gestehe, dass ich mir derzeit kein Gefallensaspekt aufdrängt....

6b1ea8dd-d685-454a-aa4f-2daf2c58ab45: Herr Stadler, was sagen Sie zur momentanen Entwicklung in der Ukraine?

Ewald Stadler: Da wäre viel zu sagen: Die USA und die EU instrumentalisieren die Ukraine in ihrer Politik gegen Russland. Ich teile die Ansicht des tschechischen Ex-Präsidenten Vaclav Klaus, der die USA und die EU für den Zerfall der Ukraine verantwortlich macht. Wir werden über die tatsächlichen Vorgänge nur durch das russophobe Sieb gefiltert informiert. Entsetzt bin ich über die Zusammensetzung der Putschisten-Regierung, in der Faschisten, Rassisten und Kriegshetzer sitzen. Mit diesen Leuten schließt die EU sogar noch den politischen Teil des Assoziierungsabkomemns ab, jene EU, die uns im Jahr 2000 noch die Drei Weisen aus dem Euroland geschickt hat. Es gäbe noch viel zu sagen, würde aber hier den Rahmen sprengen, daher bitte Videos auf Rekos-Homepage anschauen.

mel et fel: Sehr geehrter Herr Stadler! Wie beurteilen Sie die Haltung und Vorgangsweise der EU in der Ukraine?

Ewald Stadler: Sehr kritisch - EU-Vertreter haben auf dem Maidan-Platz die Leute aufgehetzt und sich in die inneren Angelegenheiten der Ukraine eingesmischt. Stellen Sie sich vor, wenn das Gleiche russische Politiker bei den Protesten der Griechen vor dem Parlament in Athen gemacht hätten. Das Geheul wäre heute noch nicht verstummt.....

pole sana ("|"): In Deutschland gibt es zum ersten mal keine 5% Huerde fuer den Einzug ins EU Parlament. Finden sie dass dies als Vorbild fuer Oesterreich dienen sollte? Und wenn ja, auf allen Ebenen oder (wie in Deutschland) nur auf EU Ebene

Ewald Stadler: Ich kann mir ein Abschaffen der Einzugshürden durchaus vorstellen, der Demokratie würde das sicher guttun und mehr Pluralismus, Farbigkeit und Wettbewerb in die Politik bringen.

jer3000: Nach dem gestrigen #tvDuell. Geben Sie Ihre Empfehlung für Juncker oder Schulz ab?

Ewald Stadler: Weder, Noch. Ich habe das Duell nicht gesehen, sondern kenne nur die heutigen Zeitungsberichte dazu. Von dem, was ich gelesen habe, ist für mich nichts Überraschendes dabei.

Never trust the clerics: Herr Stadler, wie ist Ihre Position zu den Problemen der südlichen EU Mitglieder mit dem anhaltenden Flüchtlingsstrom aus Afrika? Was wäre für Sie eine geeignete europäische Flüchtlingspolitik?

Ewald Stadler: Das wäre tatsächlich ein Politikfeld, das man europäisch mit einer großen Lösung besser bewältigen könnte. Dazu bräuchte es auch entsprechende Auffanglager in den Staaten Nordafrikas. Damit würde man den Schlepperorganisationen die Geschäftsbasis entziehen.

jer3000: Angenommen, sie schaffen mit REKOS die 5%. Wofür werden Sie sich zuerst im EU Parlament einsetzen?

Ewald Stadler: Für den Lebensschutz, gegen die Militärunion, für das Trennbankensystem, für eine Politik der EU-Organe auf christlicher Basis, für eine Wirtschaftspolitik mit Wirtschaftswachstum als Basis zur Bekämpfung der Arbeitslosigkeit statt einem dauerndem Retten der Finanzmärkte und der Banken. Weiters: Gegen das Freihandelsabkommen mit den USA, für die Publizität der bisherigen und künftigen Verhandlungen, für die Sicherung der Privatsphäre gegen die Ausspähung durch Staaten, für den Abbau von EU-Institutionen usw. - bitte EU-Wahlprogramm auf Rekos-Homepage betrachten.

uriah: Grüß Gott Herr STADLER. Wie stehen Sie zum TTIP?

Ewald Stadler: Ich lehne das Freihandelskomemn mit den USA ab, weil es Europa und Österreich keine Vorteile bringt und nciht einmal Wirtschaftswachstum bewirken kann, wie sich aus allen Studien ergibt. Auch die negativen Konsequenzen in Mexiko sind eine Warnung vor einem derartigen Abkommen, insbesondere der Verbraucherschutz, die Lebensmittelsicherheit und die Interessen der Landwirtschaft sollten bereits genügen, um das Abkommen abzulehnen.

Dannjadoch: Was wären für Sie Themen, die in der EU besser aufgehoben sind als auf nationaler ebene, wo wollen Sie die EU stärken?

Ewald Stadler: Derartige große Lösungen wären vor allem im Bereich der Schaffung von Regeln für den Finanz- und Bankensektor (Trennbankensystem) EU-weit nötig und sinnvoll, weiters im Bereich der Sicherung der Energieversorgung, der Flüchtlingsproblematik, des Patentschutzes, des Schutzes von Urheberrechten, des Schutzes vor Ausspähung usw. Bisher hat die EU kein großes Problem mit einer großen Lösung bewältigt, sondern regelt permanent kleine Probleme groß.

Pete_Seeger: Waren sie gestern am Heldenplatz und haben sich die wunderbare klassische Musik am Fest der Freude gegönnt?

Ewald Stadler: Ich war gestern in der Stadt Salzburg und im Lungau.

dude 303: werden sie aus der politik für immer ausscheiden, wenn sie weniger als 1,5 % erhalten?

Ewald Stadler: Das nehme ich an - ich glaube aber, dass wir deutlich über dieser Marke liegen werden und dass wir das EU-Mandat erreichen werden.

peter oster: Wie empfinden sie die auf sie bezogenen Parodien von Christoph Grissemann in der Abendsendung "Wilkommen Österreich"?

Ewald Stadler: Amüsant. Politiker müssen so viel Humor haben, dass sie über sich selbst andere, aber auch sich selbst erheitern können.

ModeratorIn: derStandard.at bedankt sich bei Herrn Stadler und den UserInnen. Schönen Tag noch.

Ewald Stadler: Ich danke auch allen, die am Chat teilgenommen haben, wünsche allen noch einen schönen Tag und darf mich mit einem herzlichen "Vergelt's Gott" verabschieden.

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