Die Perversion der Pintxos

Ansichtssache8. April 2014, 13:28
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Ich bin zu treu. Zu treu für die Grundidee des Pintxo. Das Konzept: ein Häppchen, ein Minibier - und weiter in die nächste Bar. Ich bleibe, gebannt von der Pracht des Angebots, und esse und bestelle und esse und bestelle. Nicht in jeder Bar, die mir in Bilbao unterkommt. - Manche, auch hoch gelobte Hütten, hab ich nach spätestens einem Tellerchen verlassen. Aber dazu kommen wir noch in Teil 3 des Schmeck's-Schwerpunkts über Häppchenjournalismus.

Erst kommt ein herausragender Hängenbleiberschuppen. Und nicht einmal in der Altstadt, wo sich die Pintxobars besonders drängen. In die verschlägt uns dann das letzte Häppchen - ein Hahnenkamm der Extraklasse. Ein Abstecher - schon damit ich den Pintxo-Gedanken hier nicht allzu arg pervertiere mit meinem Hockenbleiben.

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foto: harald fidler

Fängt ja nicht gerade sensationell an - jedenfalls optisch: Blätterteig-Polsterzipf, gefüllt mit Gemüse, Curry und Couscous. Lässt aber die Augen der Wunderbaren gleich noch ein paar Lumen heller strahlen. Nein, wir waren beide keineswegs illuminiert im El Globo im Shopping-Bezirk von Bilbao.

 

 

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