Oculus-Gründer erhielt Morddrohungen wegen Facebook-Übernahme

1. April 2014, 11:17
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Auch Team-Mitglieder und Familien bedroht: "So ein Mist ist ungerechtfertigt"

Für Palmer Lucky, den Gründer des Virtual-Reality-Spezialisten Oculus VR, hatte die Übernahme seiner Firma durch Facebook heftige Konsequenzen. Wie Lucky über Reddit mitteilte, erhielten er, Mitglieder seines Teams und sogar seine Familie nicht nur beleidigende und kritische Schreiben erboster Fans, sondern auch Morddrohungen. "Wir haben nicht erwartet, so viele Morddrohungen und belästigende Anrufe zu erhalten, die sogar unsere Familien mit einschließen."

Umstrittene Übernahme

Vergangene Woche hatte Facebook-Chef Mark Zuckerberg den Kauf von Oculus VR und dessen Virtual-Reality-Projekt Oculus Rift für rund zwei Milliarden US-Dollar bekanntgegeben. Viele private Unterstützer und auch manche Spielentwickler zeigten sich ob des Deals enttäuscht

"Wir wissen, dass wir uns mit Taten und nicht mit Worten beweisen müssen, aber so ein Mist ist ungerechtfertigt, speziell weil es Leute trifft, die nichts mit Oculus zu tun haben", so Lucky. (zw, derStandard.at, 1.4.2014)

  • Palmer Lucky: "Wir wissen, dass wir uns mit Taten und nicht mit Worten beweisen müssen, aber so ein Mist ist ungerechtfertigt"
    foto: oculus vr

    Palmer Lucky: "Wir wissen, dass wir uns mit Taten und nicht mit Worten beweisen müssen, aber so ein Mist ist ungerechtfertigt"

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