US-Ölpreis mit etwas tieferen Notierungen

1. April 2014, 07:59
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Wien - Der Ölpreis hat am frühen Dienstagnachmittag etwas leichter gegenüber dem Vortag tendiert. Gegen 14.00 Uhr kostete ein Barrel (159 Liter) der US-Ölsorte West Texas Intermediate (WTI) 101,26 Dollar und damit 0,32 Prozent weniger als am Montag. Der Future auf ein Barrel der Nordseesorte Brent wurde mit 107,55 Dollar gehandelt.

Die Analysten der Commerzbank verweisen auf das reichliche Angebot am Ölmarkt, welches weiter auf die Preise drücken dürfte. Daneben steht der Handel am Dienstag im Zeichen internationaler Einkaufsmanagerindizes. So ist der chinesische Einkaufsmanagerindex der Handelsorganisation CFLP im März zwar um 0,1 Punkte auf 50,3 Zähler gestiegen. Allerdings liegt das Barometer damit weiterhin nur knapp über der Wachstumsschwelle von 50 Punkten. Dagegen befindet sich der Index der HSBC weiterhin unter dieser Schwelle und ist im März im Vergleich zum Vormonat um 0,5 Zähler auf 48,0 Punkte gesunken. Die Zahlen deuten auf eine schwächelnde konjunkturelle Entwicklung in der Volksrepublik China hin.

Am Nachmittag könnte dann noch der Einkaufsmanagerindex aus den USA für Bewegung sorgen. Die Daten aus der Eurozone lieferten indessen keine nennenswerten Impulse für die Rohstoffmärkte. Daneben wird auf die am morgigen Mittwoch zur Veröffentlichung anstehenden Öllagerdaten der EIA gewartet. Analysten rechnen mit einem Anstieg der Ölvorräte in der vergangenen Woche, hieß es aus dem Handel.

Das Gold-Vormittagsfixing in London lag bei 1.286,50 Dollar und damit erneut tiefer zum Montagnachmittags-Fixing von 1.291,75 Dollar. Bereits zum Wochenstart gab es Abschläge zu beobachten. Heute in der Früh rutschte das Edelmetall zeitweise sogar auf ein Sieben-Wochen-Tief von 1.277 Dollar ab. Sollten in dieser Woche die Daten aus den USA positiv ausfallen, ist auch ein weiteres Absacken des Goldpreises nicht auszuschließen, kommentierten die Commerzbank-Experten. Neben dem ISM-Index dürfte vor allem der monatliche US-Arbeitsmarktbericht für Aufmerksamkeit sorgen. (APA, 1.4.2014)

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