Telekom Austria könnte Finanzchef Tschuden bald verabschieden

30. März 2014, 12:27
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"Presse": Einvernehmliche Trennung "in den nächsten Tagen" - Unternehmen will "Spekulationen nicht kommentieren"

Die Gerüchteküche um die Ablöse vom Telekom-Austria-Finanzvorstand Hans Tschuden kocht wieder auf: Laut "Presse" (Samstag) wird "in den nächsten Tagen" eine einvernehmliche Trennung fixiert. Vom teilstaatlichen Telekomkonzern wird der Bericht nicht bestätigt, aber auch nicht dementiert. "Wir können Spekulationen wie diese nicht kommentieren", ließ Pressesprecher Peter Schiefer wissen.

Im August 2011 hatte der Telekom-Aufsichtsrat den Vertrag von Tschuden um fünf Jahre bis März 2017 verlängert - es sei denn, der Aufsichtsrat entscheidet, dass seine Bestellung schon zwei Jahre früher endet. Diese Möglichkeit wurde im Vertrag des Finanzchefs vereinbart.

"Vernünftige Ausstiegslösung"

Dem "Presse"-Bericht zufolge habe man sich schon in der letzten Aufsichtsratssitzung auf eine "vernünftige Ausstiegslösung" geeinigt. Demnach soll Tschuden noch bis zur Hauptversammlung am 28. Mai bleiben. Vor allem der Investor Ronny Pecik, der für Großaktionär Carlos Slim im Telekom-Aufsichtsrat sitzt, soll auf eine Ablöse gedrängt haben.

Tschuden ist wegen seiner Dividendenpolitik - die allerdings von den Aktionären abgenickt wurde - und eines missglückten Finanzgeschäfts in der Kritik geraten. Als möglichen interimistischen Nachfolger nennt die Zeitung den A1-Finanzchef Siegfried Mayrhofer. (APA, 30.3. 2014)

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