Burgchefin sagt Hartmanns "Der falsche Film" ab

29. März 2014, 00:01
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Da dessen Anwälte die Entlassung als unwirksam ansehen

Wien - Sie sehe sich leider gezwungen, ihr Angebot an Matthias Hartmann zurückzuziehen, sein Stück "Der falsche Film" zur Uraufführung zu bringen, sagte Burgtheater-Direktorin Karin Bergmann zum STANDARD.

Der Grund: Die Anwälte des Ex-Burgchefs argumentieren, Abberufung und Entlassung seien nicht nur unberechtigt, sondern auch unwirksam. Dies und die hohen Gagen- und Abgeltungsforderungen an die Burg hätten zu Unruhe innerhalb des Ensembles und der Mitarbeiter geführt.

Bergmann: "Solange die juristische Klärung andauert, ist ein unbelastetes künstlerisches Arbeiten im Probenalltag des Hauses nicht vorstellbar, die Situation für die daran beteiligten Schauspieler und Schauspielerinnen nicht tragbar." In weiterer Zukunft hoffe sie aber nach wie vor auf eine gute Lösung für das Projekt. (Andrea Schurian, DER STANDARD, 29.3.2014)

Das ausführliche Interview mit Bergmann lesen Sie am Montag

  • Darf sein Stück "Der falsche Film" nun doch nicht aufführen: Matthias Hartmann
    foto: apa/jaeger

    Darf sein Stück "Der falsche Film" nun doch nicht aufführen: Matthias Hartmann

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