2003 vs. 2013: "Einzig DER STANDARD hat geringfügig dazugewonnen"

28. März 2014, 16:07
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Schreibt Medienblogger Peter Krotky

Peter Krotky, bis 2013 Geschäftsführer und Chefredakteur der Presse digital, sucht für seinem Blog andere Blickwinkel auf Mediendaten. Auch auf die Zeitungsreichweiten der Media-Analyse 2013.

Krotky stellt die Daten den Werten von 2003 und kommt zum Befund: "Prozentuell betrachtet gibt es im Langfristvergleich seit 2013 einige durchaus satte Verluste. Einzig DER STANDARD  hat geringfügig dazugewonnen; 'Wirtschaftsblatt', 'Kleine Zeitung' und 'Oberösterreichische Nachrichten' sind einigermaßen stabil geblieben."

Prozentuell verloren nach Krotkys Gegenüberstellung die "Neue Vorarlberger Tageszeitung" am meisten, "Kurier", "Tiroler Tageszeitung", "Vorarlberger Nachrichten", "Presse" und "Krone". Was die "Krone" verlor, die zur Hälfte Familie Dichand gehört, glich das 2004 gegründete "Heute" aus, zu fast 75 Prozent im Besitz einer Stiftung von Eva Dichand.

Aber: "Wer glaubt, den Zeitungen geht es schlecht, sollte sich die Magazine ansehen", heißt es auf krotky.at: "Gegenüber 2003 'News' und 'Format' verlieren binnen zehn Jahren die Hälfte ihrer Leser. Der 'Falter' legt kräftig zu." (red, DER STANDARD, 28./29.3.2014)

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