Innsbruck braucht in Salzburg göttlichen Beistand

28. März 2014, 15:44
68 Postings

Innsbruck-Coach Streiter hofft auf Wunder - Bullen gelobten nach 0:3 bei Austria Besserung

Salzburg - Der Meisterteller ist Salzburg bekanntlich nicht mehr zu nehmen, dennoch haben die "Bullen"nach dem 0:3 bei der Austria einiges gutzumachen. Beim ersten Spiel nach fixiertem Titel wurden Soriano und Co. phasenweise vorgeführt, am Samstag (19.00 Uhr) soll das unter Siegzwang stehende Schlusslicht Innsbruck dafür büßen müssen.

"Es ist menschlich, dass wir einmal nicht so gut spielen", meinte Verteidiger Andre Ramalho, schwach sei die Leistung in Favoriten aber allemal gewesen. "So wie gegen die Austria, das darf einer Mannschaft wie Red Bull Salzburg nicht passieren. Wir müssen jetzt wieder hart arbeiten und fokussiert bleiben", forderte der Brasilianer.

Es gibt noch Rekord zu überbieten

Für ihn sind die Niederlagen gegen Basel und die Austria jedenfalls kein Grund, um einen oder gar zwei Gänge zurückzuschalten. "Wir haben noch einige Ziele zu erreichen in dieser Saison", meinte der Brasilianer. "Wir müssen uns auf die Meisterschaft, aber auch auf den Cup konzentrieren." Konkret will man noch mehrere Ligarekorde überbieten, einer davon könnte schon am Samstag fällig sein: Auf den von Grün-Weiß gehaltenen Torrekord aus der Saison 1985/86 von 101 Treffern fehlen den Salzburgern nur noch drei Tore.

Trainer Roger Schmidt, der nach dem 0:3 recht klare Worte für seine Kicker fand, versprach Besserung. "Wir werden uns am Samstag definitiv anders präsentieren als gestern in Wien und wollen an den Top-Fußball anschließen, den wir über viele Wochen gezeigt haben", erklärte der Deutsche.

Für Innsbruck geht im Keller langsam das Licht aus. Sieben Runden vor Ende der Meisterschaft fehlen Roman Wallner und Co. neun Zähler auf die Admira. Mit dem 0:0 im direkten Duell am Dienstag erhielt man den nächsten schweren Dämpfer. Ausgerechnet in Salzburg, das 31 Heimspiele hintereinander unbesiegt ist und seit elf Spielen nicht gegen Innsbruck verloren hat, soll nun die Trendwende gelingen.

"Keine Frage: Es braucht in der jetzigen Situation ein Wunder", meinte Wacker-Coach Michael Streiter. Er befürchtete auch, dass die 0:3-Schlappe der Bullen in Wien den eigenen Chancen am Samstag "nicht förderlich" sein werde. "Salzburg wird jetzt noch fokussierter auftreten." (APA, 28.3.2014)

  • Quo vadis, Wacker?
 
    foto: apa/jfk

    Quo vadis, Wacker?

     

Share if you care.