IQ Journalismus fordert modernes Informationsfreiheitsgesetz

28. März 2014, 13:13
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Initiative plädiert für Investitionen in Qualitätsjournalismus - Bruckenberger zum neuen Vorsitzenden gewählt, Wasserbauer und Koller Stellvertreter

Wien - Die Initiative Qualität im Journalismus (IQ) hat anlässlich ihrer jüngsten Generalversammlung ein modernes Informationsfreiheitsgesetz für Österreich gefordert. Zugleich appellierte der Verein an die Medienhäuser, angesichts des Umbruchs und Kostendrucks in der Medienbranche nach vorn zu blicken und in Qualität zu investieren, wie es in einer Aussendung der Initiative hieß.

In Sachen Informationsfreiheit unterstützt IQ die Forderungen der Transparenzgesetz.at-Initiative. Der Zugang zu Informationen im Interesse der Allgemeinheit dürfe jedenfalls kein Gnadenakt seitens Politik und Behörden sein, Auskunftsverweigerung müsse in Zukunft die absolute Ausnahme sein.

An die Medienhäuser appellierte die Initiative, die vorhandenen Bemühungen um die finanzielle Absicherung von Qualitätsjournalismus zu intensivieren. Es brauche neue Strategien und Geschäftsmodelle sowie nachhaltige Investitionen in Qualitätsjournalismus. Costcutting, Downsizing und Sparprogramme allein seien kein erfolgreiches Rezept und würden die Probleme der Branche auf Dauer nur verschärfen.

Bei der jüngsten Generalversammlung der Initiative Qualität im Journalismus kam es auch zu einer Neuwahl des Vorstands. Johannes Bruckenberger von der APA - Austria Presse Agentur wurde dabei zum neuen IQ-Vorsitzenden gewählt. Stellvertretende Vorsitzende sind Elisabeth Wasserbauer (Kuratorium für Journalistenausbildung) und Andreas Koller ("Salzburger Nachrichten"). Als Sprecher der Initiative fungiert weiterhin Engelbert Washietl. (APA, 28.3.2014)

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