Aufsicht prüft verdächtige Hypo-Anleihe

28. März 2014, 11:31
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Finanzmarktaufsicht untersucht auffälligen Kurssprung kurz vor Verkündung der Anstaltslösung

Wien/Klagenfurt - Für Aufregung sorgen derzeit einige Anleihen der staatlichen Hypo Alpe Adria. Zumindest eine von insgesamt 75 Anleihen ist nach APA-Informationen wenige Tage vor Verkündung der Anstaltslösung um rund 40 Prozent in die Höhe gegangen. Das heißt, Anleger waren bereit, kurzfristig mehr für die Anleihe zu bezahlen.

In der Regel gibt es bei solchen Anleihen geringe Handelsvolumina. Wie viele Anleihen zu dem auffallend hohen Kurs rund um die Verkündung der Anstaltslösung, die eine Pleite der Staatsbank endgültig ausschloss, gehandelt wurden, ist noch nicht erhoben. Die Finanzmarktaufsicht (FMA) erklärte am Freitag, man sehe sich grundsätzlich jede auffällige Kursbewegung an.

Das geschieht derzeit mit einigen der rund 75 Anleihen der Hypo. Das Finanzministerium erklärte: "Wir wurden von der FMA über den Umstand informiert, dass es auffällige Kursbewegungen bei Anleihen der Hypo Alpe Adria gegeben hat." Nun prüfe die Behörde die Sache eingehend. Selbst sei man auf die professionelle Abarbeitung der Hypo konzentriert. (APA, 28.3.2014)

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