Opel zieht sich aus China zurück

28. März 2014, 11:25
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Vertrieb wird dort eingestellt - Investitionen in Höhe von 245 Mio. Euro am deutschen Standort in Rüsselsheim geplant

Rüsselsheim - Der deutsche Autobauer Opel, der zum US-Konzern General Motors (GM) gehört, zieht sich komplett aus China zurück. Ab Jänner 2015 stellt die Marke den Vertrieb in dem Megamarkt ein. "Das ist eine längst überfällige Entscheidung. Es hätte einen hohen dreistelligen Millionenbetrag erfordert, Opel zu mehr Bekanntheit zu führen und das Vertriebsnetz auszubauen", sagte Opel-Chef Karl-Thomas Neumann.

Im vergangenen Jahr verkaufte Opel in China nur 4.365 Fahrzeuge. Die GM-Schwestermarke Buick setzte dort rund 810.000 Fahrzeuge ab - darunter viele Modelle aus der gemeinsamen Entwicklung mit Opel.

Gleichzeitig gab die Adam Opel AG nach einer Aufsichtsratssitzung die Stärkung ihres deutschen Stammsitzes Rüsselsheim bekannt. In den kommenden Jahren sollen ein neues Opel-Modell sowie ein Buick für den US-Markt am Firmensitz vom Band laufen. Investitionen von 245 Mio. Euro seien geplant. (APA, 28.3.2014)

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