30 Jahre Haft nach Mord beim Wandern

28. März 2014, 10:21
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Frau hatte ihren Mann eine Woche nach der Hochzeit in einen Abrund gestoßen

Helena/Montana - 30 Jahre Haft, keine Chance auf Bewährung - und nach der Freilassung dann noch fünf Jahre Überwachung. So lautet das im US-Bundesstaat Montana verhängte Urteil gegen eine Frau, die ihren Ehemann acht Tage nach der Hochzeit in einen Abrgrund gestürzt hatte.

Jordan Linn Graham habe keine Chance auf Bewährung und müsse zudem in den fünf Jahren nach ihrer Freilassung überwacht werden, berichtete die Lokalzeitung "Missoulian" am Donnerstag (Ortszeit).

Streit im Glacier Nationalpark

Zwischen den Frischvermählten war es im Sommer 2013 beim Wandern im Glacier Nationalpark zum Streit gekommen. Laut Medienberichten soll der Mann seiner Frau vorgeworfen haben, sie habe ihn nicht aus Liebe geheiratet, sondern nur wegen der Zeremonie. An einem steilen Abgrund packte der Mann die damals 22-Jährige der Anklageschrift zufolge am Arm, doch sie riss sich los und stieß ihren 25 Jahre alten Ehemann mit beiden Händen in den Abgrund. Ermittler entdeckten die Leiche Tage später.

Der Polizei hatte die 22-Jährige zuvor noch gesagt, ihr Mann sei von einer Autofahrt mit einem Freund nicht zurückgekehrt. Im Prozess bekannte sich die Frau sich im Dezember schuldig, versuchte diese Woche aber wieder vergeblich, das Schuldbekenntnis vor Gericht zurückzunehmen. (dpa,frei, derStandard.at, 28.3.2014)

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