Facebook-Tipps: Steuern, was im Newsfeed landet

26. März 2014, 16:09
20 Postings

Mit einigen Einstellungen kann man Updates besser nach eigenen Präferenzen sortieren

Intensive Facebook-Nutzer dürften es schon bemerkt haben: seit einiger Zeit werden Inhalte "gelikter" Fanseiten seltener im Newsfeed angezeigt. Die Algorithmen des sozialen Netzwerks rücken nun stärker Statusupdates von Freunden sowie gesponserte Inhalte in den Mittelpunkt. Fanpages sollen zahlen, damit sie wieder öfter im Feed der Nutzer auftauchen. Mitglieder des sozialen Netzwerks können jedoch selbst steuern, was sie zu Gesicht bekommen, zumindest bis zu einem gewissen Grad. Das Magazin W&V hat Tipps dafür zusammengefasst.

Top Stories vs. Neuigkeiten

Ganz grundsätzlich können Nutzer ihren Newsfeed danach organisieren, ob die neuesten Nachrichten angezeigt werden oder ob Facebook die "Top Stories" nach ihrer (vermeintlichen) Relevanz hervorheben soll. Wer von den Hauptnachrichten auf Neuigkeiten umstellt (links oben unter dem eigenen Profilbild) wird schnell feststellen, wie viele Updates einem vorenthalten werden.

Benachrichtigungen

Wer eine Seite "geliket" hat, kann die Einstellungen so setzen, um über neue Inhalte einer Fanpage infomiert zu werden. Mit einem Klick auf den "Liked"-Button kann man festlegen, dass man von einer Seite Benachrichtigungen erhält. Das lässt sich auch für einzelne Updates aktivieren. Umgekehrt muss man bei einem nervigen Posting, das durch die Kommentare immer wieder neu in den Feed gespült wird, nicht die Seite "unliken", sondern kann das besagte Update "stumm schalten". Diese Einstellungen finden sich bei jedem Posting hinter einem Pfleil in der rechten, oberen Ecke.

Interessenslisten

Eine Einstellung, die wohl weniger bekannt sein dürfte, sind die Interessenslisten. Damit können Nutzer die von ihnen "geliketen" Seiten thematisch zusammenfassen. Wird eine neue Seite in den Einstellungen unter dem "Liked"-Button zu einer Liste hinzugefügt, sieht man laut W&V mehr Postings dieser Seite. Auch Freunde können auf solche Listen gesetzt werden. Zudem kann man Seiten, bei denen man nicht auf "gefällt mir" klicken möchte, auf so eine Liste setzen. (red, derStandard.at, 26.3.2014)

  • Mit Benachrichtigungen und Interessenslisten kann man stärker nach eigenen Präferenzen gestalten, was man auf Facebook sieht.
    screenshot: red

    Mit Benachrichtigungen und Interessenslisten kann man stärker nach eigenen Präferenzen gestalten, was man auf Facebook sieht.

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