Angelsächsisches Bootsgrab erhält würdigen Rahmen

Ansichtssache29. März 2014, 17:58
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London - Das British Museum stellt die archäologischen Funde aus dem Bootsgrab von Sutton Hoo in neuem Licht vor. Das 27 Meter lange Bootsgrab, das 1939 in der ostenglischen Grafschaft Suffolk entdeckt wurde, stammt aus dem frühen 7. Jahrhundert und gilt als einer der am besten erhaltenen archäologischen Funde seiner Art in Europa. Es wird vermutet, dass es das Grab eines angelsächsischen Herrschers oder Kriegsherrn war.

foto: apa/epa/andy rain

Unter den rund 1.000 Exponaten befinden sich prächtig dekorierte Helme, Waffen und Schmuck. Seit Donnerstag sind sie in einer neuen Galerie zu bestaunen: Die Exponate erscheinen in den hellen Schaukästen der lichtdurchfluteten Galerie in ihrer ganzen "majestätischen Pracht", sagte Kuratorin Sue Brunning. Mit dem neuen Design werde auch symbolisch unter Beweis gestellt, dass die angelsächsische Periode keineswegs dem "dunkelsten Mittelalter" zugerechnet werden dürfe.

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foto: apa/epa/andy rain

In der neuen Galerie wird diese Epoche zwischen 300 und 1100 in den Zusammenhang mit anderen Kulturen und den Migrationsbewegungen der damaligen Zeit gestellt. Zu sehen sind erstmals auch römische Mosaike und große Schmuckstücke, die zuvor aus Platzmangel nicht zur Schau gestellt werden konnten. (APA/red, derStandard.at, 29. 3. 2014)

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British Museum

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