Mörder des Rechtspopulisten Fortuyn wird vorzeitig entlassen

26. März 2014, 12:29
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Zwei Drittel der Haftstrafe verbüßt - Niederländisches Justizministerium geht von einem geringen Risiko für Wiederholungstat aus

Den Haag - Der Mörder des niederländischen Rechtspopulisten Pim Fortuyn wird nach Verbüßung von zwei Drittel seiner Strafe am 2. Mai aus dem Gefängnis entlassen. Die vorzeitige Freilassung von Volkert van der Graaf entspreche den gesetzlichen Regeln, betonte das Justizministerium am Mittwoch in Den Haag. Zehntausende von Niederländern hatten zuvor heftig gegen die Freilassung protestiert.

Das Risiko einer Wiederholungstat sei klein, erklärte das Ministerium. Van der Graaf hatte den Politiker am 6. Mai 2002 vor einem Radio-Studio in Hilversum erschossen. Der Mord wenige Tage vor der Parlamentswahl hatte die Niederlande zutiefst entsetzt. Fortuyn war Favorit bei der Parlamentswahl. Der heute 44-Jährige muss sich nach seiner Freilassung an strenge Auflagen halten. So bekommt er eine elektronische Fußfessel und darf nicht mit Journalisten sprechen. (APA, 26.3.2014)

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