Letzte Mammuts litten an Folgen der Inzucht - Kein erhöhtes Risiko für Schlaganfälle durch Kaffee

25. März 2014, 18:13
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Letzte Mammuts litten an Folgen der Inzucht

Rotterdam - Wie es kam, dass die Mammuts vor rund 10.000 Jahren aus Nordosteuropa verschwanden, darüber streiten Wissenschafter seit Jahren. War es zu starke Bejagung durch den Menschen oder der Klimawandel? Eine ergänzende Theorie stellt nun der niederländische Evolutionsbiologe Jelle Reumer auf. Er untersuchte Mammuthalswirbel und fand heraus, dass drei von neun Mammuts das sogenannte Halswirbelsyndrom aufwiesen, das wiederum auf genetische Defekte und Inzucht hinweist, wie die Forscher im Fachblatt "PeerJ" schreiben. Inzucht dürfte damit den Untergang der mehr als drei Meter hohen Riesen weiter beschleunigt haben. (tasch)

Abstract
PeerJ: "Extraordinary incidence of cervical ribs indicates vulnerable condition in Late Pleistocene mammoths"

Kein erhöhtes Risiko für Schlaganfälle durch Kaffee

Cambridge - Eine Metastudie im Fachblatt "Circulation" räumt letzte Zweifel aus: Kaffeekonsum erhöht das Schlaganfallrisiko nicht, wie Forscher aus den USA und Singapur nach Durchsicht von 36 Studien berichten - im Gegenteil: Wer durchschnittlich 3,5 Tassen täglich trinkt, hat ein um 20 Prozent geringeres Risiko als Menschen, die keinen Kaffee trinken. Bedenklich wird es erst ab zehn Tassen pro Tag. (APA; red, DER STANDARD, 26.3.2014)

Abstract
Circulation: "Habitual Coffee Intake, Blood Pressure and Risk of Stroke: a Meta-analysis of Prospective Studies"

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