Das Comeback der Rucksäcke

Ansichtssache16. April 2014, 08:41
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Nie hat sich jemand darüber beklagt, dass sie nicht praktisch wären. Aber lange Zeit waren Rucksäcke in der Modewelt ein absolutes Tabu.

Begonnen hat es wieder - Hipster sei Dank - mit der Einführung des Baumwollbeutels als Alternative zur Handtasche. Nicht lange dauerte es, bis die bodenständigeren Tragealternativen von der Schulter auf den Rücken wanderten. Wie eine Evolution der Gemütlichkeit hat sich der gemeine Jutebeutel hin zum salonfähigen Rucksack gemausert.

Zuletzt hatte man die Schultertasche, welche sich durch ihre Bequemlichkeit auszeichnet, in den 1980er und 1990er Jahren gesehen. Beharrlich lange hatte sich der Rucksack im Alltag bewährt, bis er irgendwann "uncool" und "untragbar" wurde.

Spätestens durch den Ritterschlag von Mode-Guru Karl Lagerfeld bei der Chanel Modeschau in Paris, sind Rucksäcke wieder gern gesehene und gern getragene Begleiter im Alltag.

Die sportlichen Fitness-Varianten werden allerdings von schicken Luxus-Rucksäcken verdrängt. Marken wie Gucci, Givenchy und Vivienne Westwood zelebrieren den Rucksack als Accessoire der Stunde.

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foto: reuters/olivia harris

Struktur pur

Der britische Designer Christopher Raeburn präsentierte in London eine Vielzahl an Rucksäcken. Die Formen waren meist symmetrisch und puristisch. Die Farben reichten von hellen Grau- bis hin zu kräftigen Blautönen.

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